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View Full Version : Das Märchen der Prinzessin


schnattchen
03-15-2007, 05:50 PM
Hier eine kleine Geschichte von mir. Ist noch nicht fertig. Wenn ich mal dazukomme schreib ich sie weiter(Das wird dann höchstwahrscheinlich in den Osterferien sein...)
Ich hoffe sie gefällt euch. Aber an rhiannos kommt sie bei weitem nicht ran....

Das Märchen von der Prinzessin

Der König war verzweifelt. Er wusste einfach nicht mehr, was er tun sollte. Seine Tochter, die Prinzessin, schien krank zu sein, doch kein Arzt im ganzen Königreich konnte ihr helfen, dabei war das Problem eigentlich so banal.
Seine Prinzessin wollte einfach nicht mehr lachen. Sonst war seine kleine Schönheit, die mit ihren 17 Jahren eigentlich gar nicht mehr so klein war, ein lebenslustiges Wesen, doch seit einigen Wochen wollte sie einfach nicht mehr lachen.
Voller Verzweiflung hatte der König inzwischen einen Wettbewerb im Königreich gestartet: Wer die Prinzessin zum Lachen bringen würde, würde sie zu seiner Frau bekommen und somit der nächste König des Königreiches werden Nun stand vor seinem Schloss eine riesige Schlange voll junger Männern, die die Prinzessin alle zum Lachen bringen wollten.
Als der Erste eintrat war der König noch voller Hoffnung. Irgendeiner dieser jungen Männer musste doch in der Lage sein, seine kleine Prinzessin wieder zum Lachen zu bringen. Der Erste war also eingetreten, er schien auch zuversichtlich, denn er bestätigte dem König, dass er der beste Clown im ganzen Königreich sei.
Er versuchte die Prinzessin mit Jonglieren und ein paar Zaubertricks zum Lachen zu bringen, doch die schaute nur müde drein und zuckte nicht einmal mit den Mundwinkeln.
Der Zweite versuchte es mit Witzen, doch auch dieser konnte die Prinzessin nicht mal zu einem Lächeln animieren.
Der Dritte der Runde versuchte sein Glück mit Grimassen. Trotzdem hatte die Prinzessin kein Anzeichen eines Lächelns auf den Lippen.
Nicht nur der König, auch die Prinzessin war verzweifelt. Sie befürchtete, das Lachen verlernt zu haben, und umso mehr Anwärter an der Aufgabe scheiterten umso mehr wuchs dieser Gedanke in ihrem Kopf.
Es verging ein ganzer Tag, doch die Prinzessin hatte kein einziges Mal gelacht, auch am nächsten Tag kamen viele Anwärter, die der Prinzessin helfen wollten, doch auch alle von denen scheiterten.
Eine ganze Woche verging und Männer aus dem ganzen Königreich hatten versucht die arme Prinzessin zum Lachen zu bringen, doch sie waren alle gescheitert. Weder die Prinzessin noch der König glaubten inzwischen noch daran, dass jemand die Prinzessin heilen könnte.
Doch am Ende der zweiten Woche, nachdem der König den Wettbewerb ausgerufen hatte, kam gegen Abend ein junger Mann. Er sagte er sei ein Prinz aus einem Nachbarskönigreich und habe von dem Schicksal der armen Prinzessin gehört und wollte ihr nun helfen.
Der König nickte nur müde, hatte er doch die Hoffnung schon fast aufgegeben.
„Doch, um der Prinzessin helfen zu können, muss ich alleine mit ihr die Nacht in ihrem Zimmer verbringen“, sagte der Prinz. Die Prinzessin und der König sahen sich verwirrt an, doch der König ließ den Prinz gewähren, sah er in ihm doch die letzte Hoffnung für seine Tochter.
„Doch zuerst setzt Euch doch zu uns an den Tisch, speist mit uns und erzählt uns von dem Land, aus dem Ihr kommt“, forderte der König den Prinzen auf. Dieser willigte gern ein.
So kam es, dass der Prinz von sich und seinem Land erzählte. Er erzählte, dass sein Land gleich hinter den Bergen dieses Königreiches liege und dass hinter den Bergen eine wunderschöne Landschaft mit Meer sei. Er schwärmte förmlich von seinem Land und seinem Volk, welches ihm, seinen Angaben nach, vertraute und sich schon darauf freue, wenn er den Drohn besteige.
Umso mehr der Prinz erzählte, umso neugieriger wurde die Prinzessin. So, wie der Prinz von seinem Land erzählte, musste es ein wunderschöner Ort sein. Sie nahm sich vor, auch wenn er sie nicht zum Lachen bringen sollte, sich dieses seltsame Land hinter den Bergen einmal anzusehen, vielleicht könnte sie ihn ja mal besuchen.
Nach dem Essen befand der Prinz, dass es langsam Zeit für ihn und die Prinzessin sei, auf ihr Zimmer zu gehen, schließlich sei er ja nicht nur zum Essen gekommen. Die Prinzessin nickte nur schüchtern, wenn sie ehrlich sein sollte, hatte sie sogar ein wenig Angst, schließlich wusste sie nicht, warum der Prinz unbedingt mit ihr alleine die Nacht auf ihrem Zimmer verbringen wollte.
Der Prinz stand auf und reichte der Prinzessin die Hand, die sie zitternd umfasste. Dann stand sie auf und lief wie in Trance dem Prinzen hinterher. Dort angekommen, stellte sie fest, dass vor ihrer Tür zwei Wachen aufgestellt waren.
Als der Prinz die beiden Wachen fragten, ob sie immer vor dem Zimmer der Prinzessin ständen, antwortete eine von ihnen: „Nein, Prinz. Der König sagte, wir sollen uns heute Nacht hier positionieren, damit wir auch nicht verpassen, falls die Prinzessin lacht und ihm dann sofort Bericht erstatten können.“ Der Prinz nickte und ging mit der Prinzessin in ihr Zimmer.
Dem Prinzen war das Zittern der Hand der Prinzessin natürlich nicht entgangen und nachdem er die Tür von innen verschlossen hatte, stellte er mit bloßem Auge fest, dass sie am ganzen Leib zitterte.
Er zog eine Augenbraue hoch, ging zu ihr und hockte sich vor den Stuhl, auf dem sie saß. „Was ist los mit Euch, Prinzessin?“, fragte er wie beiläufig.
„Ich… ich habe Angst“, stammelte diese. Wieder zog er eine Augenbraue hoch und machte sie damit nur nervöser. „Und wieso?“ „Na ja, die ganzen anderen, die mir helfen wollten, haben dies im Thronsaal versucht, im Beisein meines Vaters. Und ihr, ihr schließt euch hier über Nacht mit mir in meinem Zimmer ein und ich habe keine Ahnung, was ihr vorhabt, da kann man doch Angst bekommen, oder?“
Auf das Gesicht des Prinzen stahl sich ein Lächeln. „Prinzessin glaubt mir, ihr müsst keine Angst haben. Ich will euch nicht wehtun, ich will euch helfen. Außerdem stehen da zwei Wachen vor der Tür, die ohne Probleme die Tür aufbrechen würden, wenn ihr um Hilfe ruft. Ich kann euch verstehen, doch ihr müsste wirklich keine Angst haben.“ Wieder setzte er dieses Lächeln auf und die Prinzessin vergaß für einen Moment ihre Angst. Sie nickte als Zeichen, dass sie verstanden hatte.
Der Prinz stand auf und reichte ihr erneut die Hand. Diesmal ergriff die Prinzessin sie ohne jegliches Zögern. Er half ihr auf und führte sie zum Bett. Erneut begann ihre Hand zu zittern, doch er merkte, dass sie versuchte es unter Kontrolle zu bringen.
Er wies sie an sich auf das Bett zu setzten. Als sie saß, zog er ihr vorsichtig die Schuhe aus und hob ihre Beine auf das Bett. Die Prinzessin war nun noch viel verwirrter als vorher, doch lies es mit sich geschehen. Sie lag nun einfach auf ihrem Bett und wartete ab. Der Prinz lehnte sich über sie und gab ihr erneut zu verstehen, dass sie keine Angst haben sollte. Dann nahm er einen ihrer Arme und band ihn mit einem Seidenschal an einen ihrer Bettpfosten. Die Augen der Prinzessin wurden groß vor Angst und sie dachte ernsthaft darüber nach, die Wachen zu rufen, doch da war auch ein Teil in ihr, der neugierig war, was nun als nächstes geschehen würde und so ließ sie es. Sie könnte auch später noch nach ihnen rufen.
Es dauerte nicht lange und die Prinzessin war komplett ans Bett gefesselt. Die Arme und die Beine an Hand- und Fußgelenken an die Bettpfosten gefesselt und nun saß der Prinz neben ihr auf dem Bett und schaute sie an.
„Habt ihr immer noch Angst, Prinzessin?“, fragte er. „Ein wenig“, antwortete sie. „Aber auch ein wenig neugierig, wie ihr mir so helfen wollt.“ Der Prinz lächelte, lehnte sich über die gefesselte Prinzessin und meinte schlicht: „Das werdet ihr noch früh genug merken.“
Nun war es an ihr die Stirn zu runzeln. Sie hatte noch immer keine Ahnung, was der Prinz meinte. Sie wollte es sich auch erst gar nicht in Gedanken ausmalen, da es eh nicht der Wahrheit entsprechen würde. Sie wollte es einfach auf sich zukommen lassen.
Der Prinz lehnte immer noch über ihr. Er hatte sich links und rechts ihrer Seiten mit den Händen abgestützt und sah ihr nun tief in die Augen. Der Prinzessin schien, als würde sie in diesen Augen versinken. Sie konnte gar nichts dagegen tun. Diese eisblauen Augen schienen sie magisch anzuziehen. Sie bekam irgendwann nichts mehr von ihrer Umwelt mir, sah nur noch diese Augen vor sich.
Gerade, als sie dachte, sie könne sich nie wieder von diesen Augen trennen, brachte sie eine Berührung wieder in die Wirklichkeit zurück. Jemand strich zärtlich von ihren Ellenbogen die Oberarme hinunter. Die Prinzessin wusste für einen Moment nicht, was sie tun sollte. Das Gefühl gestaltete sich nicht als unangenehm, eher als interessant. Es fühlte sich an, als würden viele kleine Insekten auf ihren Armen spazieren gehen. Aber noch immer war ihr nicht klar, was der Prinz damit bezwecken wollte. Erst als seine Berührungen fester und intensiver wurden, beschlich sie so langsam eine Befürchtung.
„Seid Ihr eigentlich kitzelig, Prinzessin?“, fragte der Prinz mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht.
Die Prinzessin wartete einen Moment, bis sie antwortete, denn sie wollte sein siegessicheres Gesicht noch kurz betrachten. Dann sagte sie mit dem gleichen frechen Grinsen wie er auf dem Gesicht hatte: „Da, mein lieber Prinz, muss ich euch leider enttäuschen. Es ist lange her, dass mich jemand kitzeln konnte. Nur meine verstorbene Mutter war in der Lage mich zu kitzeln. Alle anderen haben kläglich versagt.“
Die Prinzessin hatte damit gerechnet, dass der Prinz beleidigt aufgeben würde, doch da hatte sie sich verrechnet. Stattdessen zuckte er nur kurz mit den Schultern und meinte: „Na, dann wird es doch Zeit, dass es mal wieder jemand schafft.“ Die Prinzessin schüttelte nur amüsiert den Kopf und konnte es sich gerade noch verkneifen dem Prinzen viel Spaß zu wünschen.
Der Prinz war inzwischen von ihren Achseln gewichen, da er verstanden hatte, dass er an dieser Stelle nicht weiterkommen würde. Nun versuchte er die Prinzessin am Bauch zu kitzeln, doch auch dort zeigte sie keine Regung. Er hatte es versucht, in dem er ihr leicht über den Bauch strich, ihn leicht knetete, ihr über die Rippen fuhr, auch diese knetete, doch sie bleib einfach ruhig liegen und bewegte sich keinen Millimeter.
Wieder zuckte er mit den Schultern und wanderte nun zum Fußende des Bettes. Dort setzte er sich zwischen die Füße der Prinzessin. „Wisst ihr, Prinzessin“, begann der Prinz zu erzählen, während er der Prinzessin leicht mit den Fingerspitzen über die Sohlen ihrer Füße strich. „In dem Land, aus dem ich komme ist es sogar üblich, dass der Mann die Frau eine Woche vor der Hochzeit eine ganze Nacht durchkitzelt. Damit sie weiß, was sie erwartet, wenn sie ihren zukünftigen Mann betrügen sollte.“ Er schaute ihr ins Gesicht und noch immer regte sich nichts. Auch, als er mit seinen Fingernägeln über die Fußsohlen kratzte.
„Oh, das ist aber gemein, wenn eine Frau wirklich kitzelig ist“, stellte die Prinzessin fest und musste ein Gähnen unterdrücken. Sie hatte nicht einmal das geringste Gefühl lachen zu müssen. Das einzige, was sie momentan amüsierte, waren die Versuche des Prinzen, der sie unbedingt zum Lachen bringen wollte.
„Ja, das ist es wirklich. Dabei ist schon nicht nur eine Frau ohnmächtig geworden, da sie vor lauter Lachen nicht mehr genug Luft bekam.“ Der Prinz kitzelte die Prinzessin inzwischen zwischen den Zehen, aber auch dies zeigte keine Wirkung.
„Aber ich denke mal, dass die Ehemänner die Frauen dann in Ruhe gelassen haben, schließlich wollten sie sie ja noch heiraten.“ Sie sah den Prinzen fragend an und dieser nickte nur beiläufig, da er überlegte, wo er die Prinzessin noch kitzeln konnte. Die Prinzessin schwieg nun, da sie gespannt war, ob der Prinz nun aufgeben und sie freimachen würde, oder ob er noch einen Versuch starten würde.
Als er mehrere Minuten einfach dasaß und nichts getan hatte, stellte die Prinzessin doch die Frage, die ihr so sehr auf der Zunge lag. „Und was macht ihr in eurem Land mit Frauen, die nicht kitzelig sind?“
Der Prinz sah sie einen Moment verdattert an, bis ihm der Inhalt der Frage erst richtig bewusst zu werden schien. Dann grinste er die Prinzessin leicht an, beugte sich wieder über sie und flüsterte ihr ins Ohr: „Meine Liebe, das gibt es gar nicht. Jede Frau und auch jeder Mann ist irgendwo kitzelig. Man muss nur die passende Stelle finden.“ Er lehnte sich wieder soweit zurück, dass sie ihm in die Augen sehen konnte.
Sofort erkannte die Prinzessin, dass sich etwas an dem Blick des Prinzen geändert hatte und ihr wurde auch schnell bewusst, was es war. Er schien eine Idee zu haben.
„Meine liebe Prinzessin, ihr habt jetzt 2 Wahlen. Entweder ihr zieht euer Kleid jetzt freiwillig aus, oder ich sehe mich gezwungen es zu zerschneiden.“ Die Prinzessin schaute den Prinzen ungläubig an. Das Kleid ausziehen? Hier? Vor ihm? Halb nackt? Was dachte er eigentlich wer er sei?
Bevor die Prinzessin jedoch beginnen konnte auf den Prinzen zu schimpfen, stellte er schon mal ein paar Dinge klar. „Prinzessin, ihr braucht nicht gleich zu schimpfen, hört mir bitte erst zu. Ich möchte nicht, dass ihr euch komplett entkleidet. Eure Unterkleider könnt ihr gerne anlassen. Und wenn ihr euch immer noch geniert bedenkt doch mal eins: Wenn ich euch wirklich zum Lachen bringen kann, werdet ihr eh meine Frau und dann werde ich euch auch nackt sehen. Und wenn ich es nicht schaffen sollte, was ich zwar bezweifle, könnt ihr immer noch nach den Wachen rufen und mich dann bei eurem Vater als Perversling anklagen.“
Die Gesichtsfarbe der Prinzessin änderte sich sofort in Puderrot, doch sie musste zugeben, dass der Prinz nicht unrecht hatte - leider. So nickte sie schließlich, ließ sich von dem Prinzen losbinden und stand von dem Bett auf. Als sie davor stand nestelte sie absichtlich lange an dem Verschluss ihres Kleides herum, sodass der Prinz ihr dann half den Verschluss zu öffnen. Die Prinzessin hatte gar keine andere Wahl und so fiel ihr Kleid wie eine Hülle auf den Boden und ließ die junge Prinzessin völlig schutzlos im Raum stehen.
Sie hatte damit gerechnet, dass der Prinz die Situation ausnutzen und ihr schamlos auf den, wie man ihr doch so oft sagte, makellosen Körper starren würde, doch nichts dergleichen geschah. Stattdessen wies er ihr den Weg zum Bett erneut und band sie wieder fest.
Die Prinzessin kam sich jetzt viel anfälliger für seine Kitzelattacken vor, wenn sie auch immer noch bezweifelte, dass der Prinz sie zum Lachen bringen könnte.
Wieder begann der Prinz sie an den Achseln zu kitzeln, doch es brachte wieder nichts. Er versuchte es mehrere Minuten, doch nicht einmal die Mundwinkel der Prinzessin bewegten sich. Dasselbe Spiel erübrigte sich an den Füßen.
Am Bauch zeigte die Prinzessin zwar, dass sie die Berührungen hier nun merkte, denn sie beschwerte sich, der Prinz solle doch bitte aufhören ihr in den Bauch zu pieksen, aber auch hier zeigte sie kein Anzeichen von Kitzligkeit.
Auch als der Prinz es mit Federn oder einer Bürste versuchte, mehr als dieses interessante Gefühl wollte keine seiner Berührungen hervorrufen. Wieder saß der Prinz neben ihr und sah sie unschlüssig an.
„Gebt ihr nun endlich auf und seht ein, dass es keinen Sinn hat? Ich werde einfach nie wieder lachen, ich sollte mich damit abfinden.“ Die Prinzessin klang vollkommen am Boden zerstört, hatte sie doch gehofft, dass der Prinz ihr Retter sein würde.
Doch dieser schüttelte nun nur den Kopf und meinte: „Ich gebe nicht auf. Dann müssen wir halt an unkonventionelle Stellen gehen. Wir haben weiß Gott noch nicht alles ausprobiert.“
Bevor die Prinzessin auch nur einen Ton sagen konnte, hatte der Prinz ihr das Unterkleid über die Brüste gestrichen und ihr gleichzeitig den Mund zugehalten, damit sie nicht nach den Wachen schreien konnte. „Prinzessin, bitte, ich möchte nur etwas ausprobieren. Dann werde ich euch sofort wieder ankleiden.“ Doch die Prinzessin wollte einfach nicht aufhören zu zappeln und gegen seine Hand, die sie knebelte zu schreien und so versuchte der Prinz einfach, was er vorhatte.
Er legte seine freie Hand an die Stelle, an der die Brüste die Rippen berührten und strich vorsichtig mit den Fingerspitzen dort entlang. Die Wirkung, die er sich erhofft hatte, wurde um ein Vielfaches übertroffen. Die Prinzessin hörte sofort auf, wie verrückt in ihren Fesseln zu zappeln und starrte ihn nur aus großen Augen verwirrt an.
Anstatt jedoch weiter auf sie einzugehen, strich er nun mit den Fingernägeln der freien Hand kreisförmig über die Brust. Er sah wie die Prinzessin begann sich immer weiter unter seinen Bewegungen zu winden und es sah aus, als versuche sie an diesem Abend das erste Mal sich wirklich seinen Händen zu entziehen. Als er sich sicher war, dass sie nicht sofort nach den Wachen schreien würde, nahm er seine andere Hand auch von ihrem Mund und begann auch mit dieser in kreisförmigen Bewegungen über ihre Brust zu streichen.
Die Prinzessin konnte es nicht glauben. Er hatte es doch tatsächlich geschafft. Der Prinz hatte es geschafft, die Bewegung kitzelte sie. Auch wenn sie nie gedacht hätte an dieser Stelle kitzelig zu sein, aber sie war es anscheinend. Sie zog scharf die Luft ein, als er immer näher an ihre Brustwarzen kitzelte. Er hatte mit den kreisförmigen Bewegungen aufgehört und war nun zu einem aggressiveren Kitzeln übergegangen. Anscheinend wollte er die kitzelige Stelle nicht gleich wieder verlieren. Ihre Brustwarzen hatten sich steil in die Luft gestellt, nur wusste die Prinzessin nicht, ob es von der kalten Luft in ihrem Zimmer oder von dem seltsamen Gefühl, das durch das Kitzeln ausgelöst wurde, kam. Ihr war es auch egal.
Als der Prinz mit einem Fingernagel über eine Brustwarze der Prinzessin strich, schrie sie leicht auf. Der Prinz erkannte, dass leichtes Kitzeln in hier nicht weiterbringen würde und so kitzelte er sie lieber aggressiv, indem er ihre Brüste leicht massierte.
Die Prinzessin spürte etwas in ihr, dass sich den Weg nach draußen bahnte. Sie hatte schon befürchtet dieses etwas verloren zu haben. Der Prinz grinste hingegen nur zufrieden, als die Prinzessin zu kichern begann.
„Ja ja, ich sag es immer wieder, man muss nur wissen, wo und wie fest.“ Er schüttelte den Kopf und verstärkte den Druck auf die Brüste der Prinzessin nur noch weiter. Nun begann sie aus voller Kehle zu lachen. Sie konnte gar nicht anders, auch wenn sie nicht so Recht wusste, was sie fühlen sollte. Sie lachte aus zwei vollkommen verschiedenen Gründen. Zum einen war das dieses Kitzeln, das der Prinz inzwischen zu immer größeren Ausmaßen anstachelte und auf der anderen Seite war da die Freude, das Lachen doch nicht verlernt zu haben.
Der Prinz lehnte sich wieder über sie und flüsterte ihr ins Ohr, ohne dabei jedoch mit dem Kitzeln aufzuhören: „Glaub mir, meine Liebe, dies war nur der Anfang!“

daspferd
03-15-2007, 08:03 PM
Gut gemacht, schnattchen! :rotate: Gefällt mir sehr gut! Da können sich einige der Herrschaften hier im Forum mal ein Beispiel dran nehmen, wie man sowas macht. :bump:
Witzig ist auch, dass ich mich als kleiner Junge schon gefragt habe - als ich vom "Märchen von der Prinzessin, die nicht lachen konnte" hörte, warum man sie nicht einfach kitzelt, um sie zum Lachen zu bringen. :poke3:

smilepile
03-15-2007, 09:31 PM
Nicht schlecht. Ganz im Gegenteil. Da steckt Potential in der Art, wie Du das geschrieben hast, wie ich finde. :xpulcy: ;)

smilepile
03-15-2007, 09:32 PM
Und Danke für die tolle Überraschung. :D

Celebfan
03-16-2007, 10:50 AM
Wow, wirklich tolle geschichte, vielen dank dafür. :bowing:

rhiannon
03-17-2007, 04:23 AM
Super! :) Gute Idee, guter Stil! :)

schnattchen
03-18-2007, 05:49 PM
*gg* hey leute ich danke euch, dass euch meine kleine geschichte so gut gefällt. :blush:
ich versuche sie so schnell we möglich weitergehen zu lassen, kann aber die nächsten 14 tage nix versprechen und dann sind ferien, und dann hab ich eigentlich zeit genug zum schreiben *freu*

LG

schnattchen

Celebfan
03-18-2007, 07:25 PM
ich versuche sie so schnell we möglich weitergehen zu lassen, kann aber die nächsten 14 tage nix versprechen und dann sind ferien, und dann hab ich eigentlich zeit genug zum schreiben *freu*

LG

schnattchenLass dir ruhig Zeit, wie sagt man so schön gut ding will weile haben. ;) .

p.s Schön zu lesen das sich noch jemand auf die bevorstehenden Oster- Ferien freut. :wavingguy

smilepile
03-19-2007, 05:24 AM
Hier gibt es kein Ostern. :sadcry:
Nebenbei, bin ich immer wieder erstaunt, wenn Leute in Ferien tatsächlich Zeit haben. Ich denk das vorher zwar auch immer und dann ist die ganze Zeit, die ich eigentlich haben müsste, gerade auf Urlaub oder so. :wow:

schnattchen
03-19-2007, 06:34 PM
lol... ja das kenn ich auch... aber ich nehm mir dan n die zeit eigentlich...
naja wir haben letztes jahr ein Haus gebaut... ich werd auch viel im Garten helfen müssen in den Ferien, da kommt das Schreibkram halt später dran.... Ich hab meine kreativen Phasen eh erst später... so zwischen 11 und 4 Uhr nachts.... :bat:

smilepile
03-19-2007, 09:12 PM
[...]... ich werd auch viel im Garten helfen müssen in den Ferien,[...]

Hm, ich erinner mich (sehr vage) an Zeiten, da war das bei mir ähnlich. Eltern haben ein neues Haus und wollen Hilfe im Garten. :rolleyes:
Allerdings hab' ich denen dann die Idee, dass ich helfen müsste, sehr schnell ausgetrieben. :firedevil:
Die haben dann einfach gesagt:"Gut, dann hilfst Du halt freiwillig." und die Sache war gegessen. :ermm: :disgust:

[...] da kommt das Schreibkram halt später dran.... Ich hab meine kreativen Phasen eh erst später... so zwischen 11 und 4 Uhr nachts.... :bat:

Ja, die hab ich da auch... ich vertu diese Phase dann aber immer mit schlafen und träumen. :zzzzz: :D

schnattchen
03-20-2007, 06:24 PM
@ smilepile: das prob vergrößert sich nur, wenn man sebst noch mit im haus wohnt... da hat man nicht so die wahl einfach "nein" zu sagen...

smilepile
03-20-2007, 06:29 PM
...das war ja zu dem Zeitpunkt noch genau so. :)
So, jetzt muss ich los. Viel Spaß in der nächsten Zeit. Bin mal gespannt, was sich hier so tut, während ich weg bin.

Salut! :wavingguy

Lloyd_Irving
03-21-2007, 04:29 PM
[...]
Ich hab meine kreativen Phasen eh erst später... so zwischen 11 und 4 Uhr nachts.... :bat:

Das kenne ich nur zu gut... :rolleyes:
Meine Geschichten schreibe ich auch immer mitten in der Nacht - oder am Abend. Irgendwie so.
Sagen wir einfach, wenn der Tag schon etwas fortgeschritten ist! ^^

Zur Geschichte: Hm, einige wenige Rechtschreibfehler waren drin, aber es lässt sich trotzdem alles sehr flüssig lesen!
Mir persönlich hat jetzt am Inhalt nicht so gefallen, dass die Prinzessin nur an dieser einen Stelle kitzlig war, aber mein Gott... Leute sind halt verschieden! ^^

Ich freu mich auf die Fortsetzung - bekommt der Prinz dann ihre Rache zu spüren? :D

Bin gespannt! :)

schnattchen
03-21-2007, 04:50 PM
ok, also als erstes:
wer Rechtschreibfehler findet, darf sie auch behalten :p

ansonsten:
naja schauen wir doch einfach mal, wie die story weitergeht. ich hab schon ne ungefähre vorstellung, aber die verrat ich hier net *g*

du schreibst auch, was schreibst du denn?

Lloyd_Irving
03-21-2007, 05:53 PM
[...]
du schreibst auch, was schreibst du denn?

Hm, verschiedenes. Mein Germanistik-Studium treibt mich quasi dazu an, viel und häufig zu schreiben, und da kommen die unterschiedlichsten Dinge bei raus.
Wer sich jetzt also hier darauf gefreut hat, ich hätte mich auf das Schreiben von Kitzel-Storys spezialisiert, den muss ich gleich enttäuschen! ;)
Ich hab bisher "nur" zwei Geschichten verfasst, in denen es ums Kitzeln ging - aber diese sind leider verloren gegangen, als ich meinen Computer mal komplett neu aufgesetzt habe. Ich war eigentlich der Meinung, ich hätte noch eine Sicherungskopie auf einer CD, aber unglücklicherweise habe ich diese nicht mehr gefunden...

Aber um nochmal auf mein "normales" Geschreibsel einzugehen: Im Moment konzentriere ich mich sehr auf Kurzgeschichten - die Themen sind aber immer verschieden. Mal witzig, mal nachdenklich - mal anders! ;)
Joa, so in etwa kann man das wohl beschreiben! ^^

Ich nehme an, du schreibst auch noch andere Sachen?! Mich würde ebenfalls das "Was denn noch so?" interessieren! :)
Wenn du denn Lust hast drüber zu reden... ;)

schnattchen
03-22-2007, 03:51 PM
hört sich doch nicht schlecht an, was du so schreibst. Auch wenn es nichts mit Kitzeln zu tun hat :p

Ich probiere mich neben meiner Geschichte rund um die Prinzessin auch ganz gerne mal in einer Fanfiktion oder in einer Kurzgeschichte, obwohl die nicht so mein Ding sind.
Ansonsten hab ich nur nen angefangenen Roman vorzuweisen, aber der hat auch nix mit kitzeln zu tun.

Lloyd_Irving
03-22-2007, 06:07 PM
[...]
Ansonsten hab ich nur nen angefangenen Roman vorzuweisen, aber der hat auch nix mit kitzeln zu tun.

Oh, aus so einer Idee heraus, ist zumindest eine Kitzel-Geschichte von mir entstanden.
Zur Erklärung: Ich habe auch einmal den Versuch gestartet einen Roman zu schreiben - unglücklicherweise bin ich daran gescheitert (bzw. liegen die Anfänge zwar noch hier bei mir herum, aber ich habe keine Lust daran weiterzuarbeiten).

Naja, dieser angefangene Roman von mir spielte in einer Fantasy-Welt, dem Mittelalter nicht unähnlich. Naja, und den Rest der Assoziation kann man sich fast denken, aber ich schreibe es trotzdem hin:

Mittelalter => Schlösser => Hübsche Prinzessinen => Kerker => Diverse Foltergeräte => Öhm... Kitzeln halt... ;)

Tja, wirklich schade drum - ich habe diese verdammte CD nie wieder gefunden... :(
Dabei kommt bei mir fast nie was weg...

Naja, vielleicht schreibe ich irgendwann was neues mit dieser Thematik... ;)

rhiannon
03-23-2007, 03:39 AM
Mittelalter => Schlösser => Hübsche Prinzessinen => Kerker => Diverse Foltergeräte => Öhm... Kitzeln halt...

Kommt mir irgendwie bekannt vor :)

schnattchen
03-23-2007, 06:36 PM
scheint ein sehr beliebtes thema zu sein... bei mir bleicht ja (erstmal:p) nur die Folterkammer aus *g*

rhiannon
03-24-2007, 03:15 AM
Es liegt aber auch so nahe :)

schnattchen
03-24-2007, 03:37 PM
das stimmt allerdings :happyfloa

smilepile
03-30-2007, 03:47 AM
Versteh ich nicht... :rotate: Nur Spaß.

Leute, wenn ihr einen Roman schreiben wollt, dann solltet Ihr vielleicht weniger daran denken, dass Ihr gerade einen Roman schreibt sondern einfach der Geschichte eine Chance geben sich zu entwickeln. Ein (verhältnismäßig) langes Werk braucht auch entsprechend viel Zeit. Vielleicht solltet Ihr den Geschichten einfach mal eine Chance geben, sich frei zu entfalten. So mach' ich das immer. Und ich habe meinen Roman noch nicht aufgegeben. Ich mach das aber auch nur nebenher und mehr für mich. Man muss eben wissen, wann einen die Muse küsst und dann etwas zu Papier bringen. Sind bei mir häufig Zugfahrten oder schöne Orte auf meinen Reisen. Da muss man dann eben immer ein Heft oder Notizblock sowie einen Stift zur Hand haben. Und dann geht das auch mit langen Werken voran. *altklug schwätz* :wiseowl: ;)

...braucht halt nur ewig... :(

rhiannon
03-31-2007, 03:43 AM
Wem sagst Du das!!

schnattchen
04-01-2007, 05:54 PM
*g* dann geb ich hobbyautopr doch auch mal meinen senf dazu:
mein roman liegt jetzt inzwischen 5 jahre und hat schon mehrere Festplatten belegt. er ist auch noch nicht fertig, aber es geht immer weiter vorwärts.
was ich zum schreiben brauch ist:
1. ZEIT!!!
2. darf es draußen nicht mehr hell sein
3. gaaaanz viele Kerzen auf meinem Schreibtisch
4. einen Capuccino
5. wäre es nicht allzu übel, wenn ich dann am nächsten Morgen ausschlafen kann :p

tja wenn ich mir die liste so anschaue ist es ja kein wunder, dass ich net vorankomme :bouncybou :angel:

naja nächste woche komm ich auf jeden fall dazu, dann haben meine eltern nämlich keinen urlaub mehr und ich kann endlich ausschlafen *freu*

smilepile
04-01-2007, 08:24 PM
Viel Erfolg!! :wavingguy

Lloyd_Irving
04-02-2007, 06:38 PM
Versteh ich nicht... :rotate: Nur Spaß.

Leute, wenn ihr einen Roman schreiben wollt, dann solltet Ihr vielleicht weniger daran denken, dass Ihr gerade einen Roman schreibt sondern einfach der Geschichte eine Chance geben sich zu entwickeln. Ein (verhältnismäßig) langes Werk braucht auch entsprechend viel Zeit. Vielleicht solltet Ihr den Geschichten einfach mal eine Chance geben, sich frei zu entfalten.
[...]

Ich find deinen Einwand interessant - trotzalledem kann es auch ein unnötiger Krampf werden, wenn man versucht an alten Ideen immer und immer wieder weiterzuarbeiten.
Ich denke, es ist ganz normal, wenn man sich von dem einen oder anderen Werk einfach (innerlich) verabschiedet - hat man nämlich mehr Zeit für neue Ideen, die man dann auch zuende bringt! :)
Außerdem bin ich persönlich eine Person, die in der Beziehung nichts (oder nur selten) was wegwirft - falls man nach 5 Jahren nämlich doch nochmal Lust drauf bekommt, kann man immer noch weitermachen.

So, und jetzt habe ich im Grunde das erklärt, was ich weiter oben meinte, und ungefähr das wiedergegeben, was du meintest - zufrieden? ;)

smilepile
04-02-2007, 08:46 PM
Zufrieden in ich nahezu nie, aber das ist ein anderes Thema.

Klar ist das mit dem anknüpfen nicht immer leicht. Auch ist klar, dass jedes kreative Schaffen vom 'Künstler' und seiner Persönlichkeit abhängt. Glücklicherweise kann ich die meisten meiner Geschichten immer wieder gedanklich weiter spinnen, was ich auch mache, wenn ich die Zeit finde. Ich schreibe allerdings auch nicht nach Sotryboard, sondern lasse die Geschichte sich entwickeln. Entwürfe für Geschichten kommen bestenfalls für kleinere Passagen zur Anwendung. Bspw. als Gedankliche Erinnerung, was ich noch erwähnen und beschreiben sollte, bevor ich zum nächsten Wendepunkt der Geschichte komme. Aber die Techniken beim Schreiben unterscheiden sich ja ohnehin. Da gibt es soviele wie es Schreiberlinge gibt.

Mir fehlt es meist an Zeit und Muse die richtige Worte zu finden. :rolleyes:

rhiannon
04-03-2007, 12:07 PM
Schreiben ohne Storyboard kann BOES ins Auge gehen!! :)

Lloyd_Irving
04-03-2007, 01:39 PM
Schreiben ohne Storyboard kann BOES ins Auge gehen!! :)

Betonung liegt auf "kann" - muss aber nicht. :rolleyes:

Ist glaube ich von Mensch zu Mensch verschieden - und das ist auch gut so! :)

smilepile
04-03-2007, 07:59 PM
[...]
Ist glaube ich von Mensch zu Mensch verschieden - und das ist auch gut so! :)

Wahre Worte. ;)

schnudel
05-09-2007, 03:44 PM
Hat sich das jetzt zum Literaturforum gemauset?! :shake:
Und: ist das jetz' etwa ein Aufstieg???
@ schnattchen: echt schön, der Anfang!
Ostern dauert zwar noch 'ne Ecke - vielleicht kommst Du ja schon an Weihnachten noch ein, zwei Absätze weiter?
Würde mich freu'n! :happyfloa

Gruß vom
Schnudel (nach all den Tagen...)

rhiannon
05-10-2007, 01:04 PM
Hey, Schnudel ist zurueck! :) Was 'ne Freude! :)

schnudel
05-10-2007, 05:16 PM
Yeah!
mit nem gebrochenen - Ellnbogen :( - nich' Herz:)
aber man kann ja auch einfingrig tippen.

Und es ist ja unverändet nett hier!

Wen ich hier echt vermisse ist übrigens Solveig?! Immer noch Winterschlaf? Gut Ding will wohl Weile haben...
Die "Adlerfeder" ist aber ein vorläufiger und sehr netter Ersatz - ganz im alten styl (bin aber noch ganz am Anfang...).

@schnattchen: Aber das ist ja DEIN Thread. Da wär 'ne Verlängerung am topic auch echt 'ne Bereicherung. Nich bis Ostern warten - bitte! :dog:

grüße an alle
vom Schnudel

rhiannon
05-11-2007, 01:04 PM
Solveig liegt leider immer noch auf Eis, da Gerhard schwer beschaeftigt ist. :)

smilepile
05-11-2007, 11:51 PM
boxleitnerb ist also nicht derselbe Co-Autor, mit dem Du auch Solveig geschrieben hast, richtig?
Ich habe die neue Geschichte, genau wie die Geschichte über Solveig, bisher nur überflogen, aber es scheint mir als könnte man das am Stil bemerken.

rhiannon
05-12-2007, 02:18 AM
Richtig, es ist ein anderer Autor.

smilepile
05-12-2007, 03:13 AM
Ha, da kann ich mich auf meinen geschulten Blick also noch verlassen. :D

rhiannon
05-12-2007, 04:47 AM
Mit dem Autor von Solveig haette ich so viel in der Zeit auch gar nicht geschafft. :)

schnattchen
07-30-2007, 06:43 PM
Also Leute ich weiß, dass Ostern schon lange vorbei ist, aber Hausbauen bzw. nun den Garten machen ist doch Kräftezerender als gedacht... Außerdem liegt da auch noch so ein 170 Seiten langer Roman auf meiner Festplatte, der auch ab und an einmal Aufmaerksamkeit braucht....
Naja auf jeden Fall hab ich es geschafft ein wenig weiterzutippen... ist zwar bis jetzt NT aber beim nächsten mal gehts dann wie in Teil 1 weiter....
ich hoffe euch gefällt es trotzdem.

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Die Königin stand in ihrem Gemach vor ihrem Spiegel und betrachtete sich. Sie wusste nicht, warum sie ausgerechnet jetzt an das erste Treffen mit ihrem Mann denken musste, doch sie wunderte sich auch nicht weiter darüber. Schließlich war heute ihr Jahrestag. Der zehnte, um genau zu sein.
Sie seufzte. Zehn Jahre war es her, inzwischen hatten die beiden eine 8-jährige Tochter, etwas das sich die Königin an ihrem ersten Treffen nie zu träumen gewagt hätte. Sie war damals dem Prinzen in sein Königreich gefolgt, hatte ihrem Vater aber versprochen wiederzukommen, wenn er sich zum Regieren irgendwann zu alt fühlen würde. Der Prinz war damals einverstanden gewesen. Auch heute war er noch angetan von dem Königreich der Prinzessin. Sie fuhren regelmäßig über die Grenze um nach dem König zu schauen, aber auch um ihm bei wichtigen Entscheidungen zu helfen und damit dieser seine Enkeltochter ab und an zu Gesicht bekommen konnte.
Aus dem Prinz von damals war in der Zwischenzeit ein stattlicher König geworden, auch wenn er der Prinzessin am Anfang manchmal sehr seltsam vorgekommen war, es hatte nicht lang gedauert und sie hatte ihn lieben gelernt- nicht nur dafür, dass er ihr das Lachen wiedergegeben hatte.
Der Tag hatte gerade erst begonnen, und die Königin hatte ihre Haare zu ihrer typischen Burgfrisur zusammengesteckt. Sie wollte nun gehen, als ihr Blick noch einmal sehnsüchtig auf das Bett fiel. Ihr Mann war momentan sehr beschäftigt, ein paar Adelige hatten einen Streit mit ein paar Bauern angefangen und nun musste der König den Streit schlichten. Zwar musste er nicht verreisen deswegen- die Bauern lebten nur ein paar Dörfer weiter- aber er musste deswegen früh weg und kam erst spät wieder. So wie gestern.
Die Königin hatte schön längst geschlafen, als er zu ihr ins Bett kam. Sie war zwar kurz aufgewacht, doch er hielt ihr an weiterzuschlafen und heute Morgen hatte sie nicht mitbekommen, wann er gegangen war. Sie war deswegen auch ein wenig sauer auf sich selbst. Die Blumen in der Vase auf dem Tisch, die er ihr zum Jahrestag hingestellt hatte, halfen ihr darüber auch nicht hinweg.
Sie seufzte erneut und verließ das Zimmer. Sie sollte einmal nach ihrer Tochter schauen, der kleine Wirbelwind, wie sie alle im Schloss nannten, würde wahrscheinlich schon lange wach sein und die Mägde auf Trab halten.
Und so war es auch. Die Königin fand ihre Tochter nicht in ihrem Zimmer, dafür aber im Hof. Sie spielte mit den Kindern, die auf der Burg lebten. Die Königin wusste, dass das normal nicht üblich war, doch sie war sich mit ihrem Mann einig, wer ein Volk regieren wollte, muss sich auch in ihre Lage reinversetzten können. Aber das würde die Prinzessin niemals können, wenn sie von anderen Kindern vollkommen isoliert aufwachsen würde. Also ließ die Königin sie einfach und war froh, wenn sie sehen konnte, wie gut es ihrer Tochter ging.
Sie sah ihrer Tochter noch einen Moment weiter beim Spielen zu und ihr Herz wurde schwer. Wie sehr sie doch die Nähe ihres Mannes vermisste. Er hatte an ihren Jahrestag gedacht, doch würde er es auch schaffen heute Abend bei ihr seien zu können, wie an jedem Jahrestag? Die Königin hatte sich schon ein Kleid für den Abend ausgesucht. Es war ein langes weißes schlichtes Kleid, doch der Ausschnitt und der betonte Figurschnitt machten es zu etwas ganz besonderem. Doch auch dieses nützte ihr nichts, wenn ihr Mann nicht da sein würde. Aber sie gab die Hoffnung nicht auf, bis jetzt hatte er es immer geschafft.
„Frau Königin, ihr seid schon wach? Ich wollte euch gerade wecken gehen!“, Magdalene, ihre Zimmerzofe kam gerade um die Ecke gelaufen und sah die Königin leicht schockiert an. Normalerweise war die Königin nie von alleine so früh wach.
„Ist schon in Ordnung, Magdalene. Hat denn die Prinzessin schon etwas gefrühstückt?“ Die Königin sah die Zofe mit einem beinah liebevollen Blick an. Magdalene begleitete sie als Zofe schon seit ihrem ersten Tag hier an dem Schloss. Ihr Mann hatte sie ihr als Zimmerzofe zugeteilt und die beiden Frauen hatten über ihren Stand hinweg ein beinah freundschaftliches Verhältnis aufgebaut. Die Königin schätzte Magdalene sehr und Magdalene hatte teilweise einfach Freiheiten, die andere Zofen nicht unbedingt hatten. Dafür musste sie aber auch Tag und Nacht für die Königin da sein, wenn diese es verlangte. Es hatte also nicht nur seine Vor- sondern auch seine Nachteile.
„Ja, meine Königin, das hat sie. Ihr möchtet doch nun bestimmt auch etwas zu Euch nehmen?“, fragte Magdalene besorgt, denn ihre Königin sah seit ein paar Tagen nicht sonderlich gut aus.
„Ich muss ja, oder? Eigentlich hab ich ja gar keinen Hunger.“ Die Königin fand es fast schon beängstigend, wie schlecht es ihr ohne ihren Mann ging. Nicht nur seelisch, auch körperlich, schließlich litt sie schon seit Tagen an Appetitlosigkeit.
Die Zofe nickte und meinte: „Soll ich Euch etwas auf euer Zimmer bringen?“ Die Königin schüttelte den Kopf. „Nein, meine Liebe, da ist es so leer und einsam. ich würde mich freuen, wenn ihr mit mir im Speisesaal essen würdet.“ Die Zofe stimmte zu, war es schließlich nicht das erste Mal dass sie mit der Königin im Speisesaal aß.
Die beiden Frauen machten sich auf den Weg in den Thronsaal, wobei Magdalene noch einen Umweg durch die Küche machte, um das Frühstück für die beiden zu holen. Beim Frühstück saßen sie schweigend nebeneinander. Magdalene wusste nicht, was sie sagen sollte und hatte auch das Gefühl, dass die Königin gar nicht reden wollte, sondern einfach nur jemanden brauchte, der neben ihr saß, damit sie nicht so einsam war.
„Hat euch mein Mann etwas gesagt, wann er denkt wieder heute wieder da zu sein?“, fragte die Königin plötzlich in die Stille hinein. Magdalene schüttelte nur den Kopf. „Er hat nicht gesagt, wann er wieder da sein wird, doch er meinte, ich sollte euch sagen, dass ihr die Vorbereitungen für heute Abend treffen sollt. Er hat mir aber nicht gesagt, was er damit genau meint.“ Magdalene sah von ihrem Teller auf und entdeckte ein Leuchten in den Augen der Königin, dass sie schon seit geraumer Zeit vermisste.
„Oh, meine Liebe, macht euch keine Gedanken, ich weiß, was er meint und ich denke ich sollte auch nach dem Frühstück damit beginnen, sonst werde ich bis heute Abend nicht damit fertig.“

Obwohl die Königin mit den Vorbereitungen direkt nach dem Frühstück begonnen hatte, machte sie sich langsam Sorgen, ob sie es überhaupt noch schaffen würde, bis ihr Mann wieder in das Schloss kam. Inzwischen ging ihr Magdalene soweit sie konnte zur Hand, wenn sie auch das ein oder andere wunderte, was die Königin von ihr verlangte.
Ein Platz für die Prinzessin die Nacht war schnell gefunden. Die Prinzessin durfte heute Nacht bei einer guten Freundin übernachten, womit das kleine Mädchen natürlich kein Problem hatte. Spätestens jetzt war der Zofe klar geworden, worauf die Vorbereitungen der Königin hinliefen. Das Königspaar wollte die Nacht anscheinend ungestört bleiben. Doch die weiteren Vorbereitungen wunderten sie ein wenig, auch wenn sie sich eigentlich schon daran gewöhnt haben müsste, schließlich waren die Vorbereitung zu dem Jahrestag des Herrscherpaar jedes Jahr dieselben.
Als nächstes bat die Königin sie, in die Kerker zu gehen und nach einem Kerker zu suchen, der trocken, sauber und nicht allzu kalt war. Diesen sollte sie dann mit Stroh auslegen lassen. Außerdem sollte sie der Königin berichten, was noch in dem Kerker für Geräte standen.
Es dauerte nicht lange und ein entsprechender Kerker war gefunden, schließlich waren sie alle unbenutzt, hatte man doch die Gefangenen in die nächste Burg verlegt und auch das Auslegen mit dem Stroh hatte nicht so lange gedauert, wie Magdalene eigentlich gedacht hatte. Sie hatte der Königin auch schon berichtet, dass in dem Kerker noch eine alte Streckbank stand, ein paar Ketten zum Fesseln aus der Wand ragten und zu guter Letzt auch noch 2 Armschellen von der Decke hingen.
Die Königin überlegte kurz und nickte dann. Das sollte genug Spielzeug für eine Nacht sein, schließlich wollte sie ihrem Mann auch nicht allzu viel Möglichkeiten geben sie in den Wahnsinn zu treiben. Nun mussten nur noch ein paar Werkzeuge organisiert werden. Das war eine Sache die sich die Königin selbst zur Aufgabe machte.
Als erstes ging sie hinunter in den Hühnerstall und nahm sich ein paar Federn in verschiedenen Größen mit, als nächstes ging sie auf die Wiese vor dem Schloss und pflügte ein paar Grashalme, doch sie wusste, dass das ihrem Mann nicht genügen würde und so überlegte sie noch, was sie ihm noch als Werkzeug anbieten konnte.
Während sie überlegte ging sie langsam wieder zurück in ihr Gemach um sich für den Abend zurecht zu machen, außerdem war ihr noch eingefallen, dass sie noch einen Waschzuber mit warmen Wasser in dem Kerker brauchten und sie wollte Magdalene noch darum bitten, sich darum zu kümmern.
In ihrem Zimmer angekommen setzte sie sich wieder vor ihren Spiegel und begann damit sich ihre Haare zu bürsten. Ein paar Sekunden später ging auch die Tür auf und Magdalene kam hinein und berichtete der Königin, wie weit die Vorbereitungen nun waren, schließlich wurde es draußen schon dunkeln und der König musste bald wieder im Schloss ankommen.
„Eure Hoheit? Also eure Tochter ist inzwischen bei ihrer Freundin angekommen. Der Kerker ist nun soweit hergerichtet, wie ihr ihn haben wolltet. Kann ich nun noch etwas für euch tun?“
„Oh, Magdalene, wenn es dir nicht noch zu viel wird, dann tu mir doch noch den Gefallen und lass uns einen Badezuber mit warmen Wasser in den Kerker stellen. Auch kannst du, wenn du hinuntergehst gleich diese Sachen mitnehmen und unten auf das kleine Tischchen in der Raummitte legen.“
Magdalene nickte, beteuerte, dass der Waschzuber keine allzu große Aktion sein sollte und nahm die Federn und die Grashalme entgegen. Dann verließ sie das Zimmer und ließ die Königin wieder alleine. Diese wiederum zermürbte sich immer noch den Kopf darüber, was sie ihrem Mann noch als Werkzeug anbieten konnte. Als sie wieder ihre Haare zu bürsten begann traf es sie beinah wie ein Schlag.
Sie dachte erneut an ihr erstes Treffen zurück und daran, wie ihr Mann krampfhaft versucht hatte sie mit einer Bürste zu kitzeln. Seitdem hatte er es nie wieder damit versucht und sie dachte sich, dass heute der richtige Abend für einen neuen Versuch war.

Die Königin hatte gerade ihr Kleid, dass sie sich für diesen Abend ausgesucht hatte, angezogen als es erneut an der Tür klopfte und Magdalenen eintrat. „Euer Hoheit, der Badezuber ist hergerichtet. Außerdem wurde euer Mann gesehen. Er wird wohl in den nächsten Minuten im Schloss ankommen. Wollt ihr ihn hier empfangen oder lieber unten?“
Das Herz der Königin begann sofort schneller zu schlagen. Endlich würde sie ihren Mann wieder in den Armen halten können. Sie wollte schon loslaufen, um ihn im Schlosshof zu empfangen, besann sich dann aber, dass das Kleid, dass sie für diesen Abend ausgesucht hatte wohl doch nur für die beiden und nicht für die Öffentlichkeit taugte.
„Wenn ich mich nicht noch umziehen will, sollte ich ihn wohl besser hier oben empfangen, oder was meinst du?“, seufzte die Königin und sah Magdalene fragend an. Diese besah sich das Kleid kurz von oben bis unten und meinte dann: „Also, wenn ihr die nächste Zeit das Gesprächsthema des Hofes sein wollt, dann geht so hinaus und empfangt ihn unten im Schlosshof ansonsten würde ich euch doch lieber anraten ihn hier oben in Empfang zu nehmen.“
Die Königin nickte und entgegnete: „Aber du bringst ihn mir so schnell wie möglich hier hoch, oder?“ Magdalene nickte nur bekräftigend und verschwand dann in den Hof, um dort den König zu begrüßen.
In der Zwischenzeit verfluchte sich die Königin für ihr Kleid und den Umstand, dass sie ihren Mann nicht, wie es sich für sie gehört hätte, im Hof empfangen konnte. Aber es würde jetzt einfach zu viel Zeit in Anspruch nehmen sich ein normales Kleid anzuziehen, stattdessen gebot sie sich auf Magdalene mit ihrem Mann im Schlepptau zu warten.
Es dauerte nicht lange und von draußen waren Trompeten zu hören. Das Zeichen, dass der König wieder im Schloss angekommen war. Die Königin begann vor Aufregung an ihrer Unterlippe zu kauen, sie wusste selbst nicht, warum sie so nervös war, schob es aber darauf, dass sie ihren Mann so lange nicht mehr gesehen hatte. Ihr Blick fiel erneut auf die Blumen, die er ihr zum Jahrestag dagelassen hatte und sie seufzte laut auf.
In diesem Moment ging langsam die Tür auf und das Herz der Königin blieb für einen Moment stehen. Doch der erlösende Moment blieb aus, denn in der Tür stand nur Magdalene und von ihrem Mann fehlte jede Spur.
„Wo…?“, begann die Königin schon beinah panisch, ihrem Mann sollte doch wohl nicht etwa etwas passiert sein?
Magdalene winkte sie beruhigend ab. „Seit unbesorgt, eurem Mann geht es gut. Er hat mich nur darum gebeten, euch zu sagen, dass er sich direkt mit euch unten im Kerker treffen möchte. Er wartet dort nun schon auf euch.“
Die Königin sah Magdalene leicht verwirrt an, nickte dann aber schließlich und wollte schon losgehen, als ihr die Bürste wieder einfiel. Sie griff sie sich noch und machte sich dann auf den schnellsten Weg in den Kerker um endlich auf ihrem Mann treffen zu können.
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übrigens hab ich Teil 1 noch einmal überarbeitet und die ganzen Rechtschreibfehler verbannt.... omg, ich muss voll gewesen sein, als ich das geschrieben hab.... das war ja schon peinlich *seufz*

über kommentare würde ich mich freuen. ich hoffe bis zu teil 3 dauert es nicht auch wieder so lange......

LG

schnattchen

boxleitnerb
07-31-2007, 01:18 AM
Also dein Schreibstil ist wirklich absolut hervorragend! Könnte direkt 1:1 aus einem erotischen Märchenbuch kommen ;)
Bitte quäle uns nicht mit 3 weiteren Monaten, bis das nächste Kapitel kommt! :)

schnattchen
07-31-2007, 07:19 AM
Also dein Schreibstil ist wirklich absolut hervorragend! Könnte direkt 1:1 aus einem erotischen Märchenbuch kommen ;)
Bitte quäle uns nicht mit 3 weiteren Monaten, bis das nächste Kapitel kommt! :)

ähm... ja.... räsuper.... da wiord man ja ganz rot bei diesem Kompliment..... :blush: und das danna uch noch von dem Autoren bzw Mitautoren der großen Kitzelgeschichte, die hier auch noch im Forum steht.....

Danke schön!!!!

Ich geb mir mühe so schnell wie möglich weiter zu kommen.

Celebfan
07-31-2007, 05:17 PM
Ich kann dir auch nur ein großes kompliment machen, wirklich toller Schreibstil und tolle Story. Und mach dir keinen Kopf wegen der eventuellen Zeitrückstände(Osterne-jetzt), denn wie sagt man so schön: "Gut ding will weile haben". :)

schnattchen
08-01-2007, 06:09 AM
So meine Lieben, hier haben wir dann auch gleich Teil 3. Ich hoffe er gefällt euch.
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Die Tür des Kerkers war geschlossen, als die Königin mit ihrer Zofe im Keller des Schlosses ankam. Die Königin blieb noch einen Moment vor der Tür stehen, atmete einmal tief durch und versuchte vergeblich ihr viel zu schnell schlagendes Herz unter Kontrolle zu bringen. Doch der Versuch war umsonst. Es wollte einfach nicht langsamer werden, viel zu lange war es schon her, dass sie ihren Mann länger als nur 3 Minuten gesehen hatte.
Sie wollte gerade schwungvoll die Tür aufmachen, als die Königin merkte, wie ihr etwas aus der Hand genommen wurde. Sie ließ sofort von der Tür ab und blickte Magdalene stattdessen vollkommen verwirrt an. „Ich dachte nur es wäre eine bessere Idee, wenn ich die Bürste nehme und sie auf das Tischchen zu den anderen Sachen lege. Das ist bestimmt nicht so auffällig, was auch immer ihr damit vorhabt.“ Der Blick der Königin, der für einen Moment eine leichte Schärfe inne gehabt hatte, nahm nun wieder die typische Wärme an und sie nickte Magdalene dankend zu.
Nun war sich die Königin sicher alle Hindernisse zwischen sich und ihrem Mann beseitigt zu haben und sie öffnete schwungvoll die Tür und trat in den Kerker. Sie suchte das Innere des Kerkers sofort mit den Augen ab und fand ihn auch sogleich. Er stand in der Mitte des Raumes und schien sich gerade umgeschaut zu haben, denn er stand mit dem Rücken zu Tür und betrachtete die Ketten die am anderen Ende des Raumes aus der Wand ragten. Als er jedoch gehört hatte, dass die Tür geöffnet wurde drehte er sich blitzschnell herum und grinste seine Frau voller Vorfreude an.
Der Königin lief bei diesem Grinsen ein leichter Schauer über den Rücken und sie musste daran denken, dass sie vor ein paar Jahren bei genau diesem Grinsen wahrscheinlich sofort die Flucht angetreten hätte. Aber nun verschwendete sie keinen einzigen Moment auch nur einen Gedanken an irgendeine Flucht, sonder stürzte die paar Stufen, die sie von ihrem Mann noch trennten, hinunter und warf sich ihm schluchzend in die Arme.
Die Wucht ihrer Umarmung hätte den König beinah von den Füßen gerissen, aber er konnte sich im letzten Moment nach fangen. Er nahm seine Frau liebevoll in die Arme und wartete darauf, dass sie zu schluchzen aufhörte. Er beteuerte ihr immer wieder, dass er sie auch schrecklich vermisst habe und dass sie nun aber wieder zusammen seien. Es dauerte nicht lange und die Königin hörte auf zu schluchzen.
Sie hob den ihren Kopf, den sie bis dahin an seine Brust gedrückt hatte, soweit an, dass sie ihm wieder in die Augen sehen konnte. Sofort nutzte der König die Chance und hielt mit seiner Hand ihr Kinn leicht fest, sodass sie nicht wieder wegschauen konnte. Danach drückte er ihr einen leidenschaftlichen Kuss auf den Mund, sodass die Königin dachte sie müsste auf der Stelle zerschmelzen.
Gerade als sie sich sicher war jeden Moment als Pfütze auf dem Boden enden zu müssen, war hinter dem Paar an der Tür ein Räuspern zu vernehmen.
Magdalene, die hatte die Königin ja ganz vergessen! Anscheinend hatte sie die Bürste noch schnell auf den Tisch gelegt und wollte das Paar nun lieber alleine lassen.
„Ich möchte die Herrschaften wirklich ungern stören und denke deshalb, dass es für mich angebracht wäre, wenn ich mich jetzt in meine Gemächer zurückziehe.“ Auf ihrem Gesicht lag ein verspieltes Grinsen, sie war sich sicher dass das Königspaar ab nun wunderbar alleine auskommen würde.
Der König schenkte ihr ein dankbares Nicken und meinte dann noch zu ihr: „Magdalene, tu mir bitte noch einen Gefallen und zieh von Außen den Schlüssel ab und stecke ihn bitte Innen an die Tür. Ich denke wir sollten die Tür besser von Innen verriegeln.“ Die Zofe nickte, machte noch einen Knicks und verschwand, nachdem sie ihre Aufgabe erledigt hatte.
„Endlich alleine!“, flüsterte die Königin ihrem Mann ins Ohr, nachdem die Tür geräuschvoll ins Schloss gefallen war. Ihr Mann setzte nur ein breites Grinsen auf, das aber nicht darüber hinwegtäuschen konnte, wie geschafft er doch von der Reise war. Sofort wandelte sich der Gesichtsausdruck der Königin von Vorfreunde in Besorgnis. „Geht es dir gut?“, fragte sie auch sofort bedacht nach.
Ihr Mann seufzte nur. „Schatz, auch wenn es vielleicht nicht gerade so danach aussieht, aber bei mir ist alles in Ordnung. Ich bin einfach nur müde, schließlich war ich die ganze letzte Woche jeden Tag von morgens bis abends auf den Beinen.“ Er sah sie mit einem Blick voller Wärme an, der ihr eindeutig zu verstehen gab, dass sie sich keine Sorgen machen brauchte, doch trotzdem fragte sie die Frage, von der sie sich sicher war, in so einer Situation stellen zu müssen, auch wenn sie die Antwort vielleicht gar nicht hören wollte. Die Vorfreude auf den Abend war einfach zu groß gewesen.
„Bist du dir sicher, dass wir dann das Ganze hier nicht auf irgendwann anders verschieben lassen wollen und du dich lieber ausschlafen solltest?“ Die Enttäuschung auf ihrem Gesicht war nicht zu übersehen, hatte er ihr heute Morgen doch noch ausrichten lassen, sie solle alles vorbereiten, aber wenn er jetzt zu geschafft war, ließ sich daran auch nichts ändern.
Der König schüttelte amüsiert den Kopf. „Nein, meine Liebe, das werden wir nicht. Vielleicht werden wir eine Kleinigkeit zu sonst ändern, aber verschieben werden wir es nicht.“ Die Königin schaute ihn mit einer Mischung aus Neugier und Ungläubigkeit an, sie hätte zu gern gewusste, welche Kleinigkeit er ändern wollte, doch sie kannte ihn inzwischen lange genug, um zu wissen, dass er jetzt niemals mit der Sprache rausrücken würde und so gab sie sich damit zufrieden ihre Zustimmung in einem langen Kuss zu demonstrieren.
Als sich die beiden aus Sauerstoffmangel wieder voneinander gelöst hatten, schob der König seine Gemahlin erst einmal auf Armeslänge von sich und betrachtete sich in aller Seelenruhe ihr neues Kleid. Wie er sie so ansah und von oben bis unter musterte fühlte sich die Königin wie in ihrer Hochzeitsacht, als ihr Mann sie zum ersten Mal nackt sah. Ihr schlug sofort die Schamesröte ins Gesicht und sie konnte sich selbst nicht erklären, warum sie sich plötzlich vor ihrem Mann so genierte.
Er sah sie auch einen Moment verwirrt an, bevor er ein liebevolles Lächeln aufsetzte. „Ich wollte nicht, dass du dich genierst, ich wollte dir bloß ein Kompliment über dieses wunderbare Kleid machen. Es bringt deine wunderbare Figur zum Ausdruck und wenn ich ehrlich bin wundert es mich nicht, dass du mich so nicht vom Hof abgeholt hast.“ Die Königin setzte ein schüchternes Lächeln auf, als wüsste sie nicht, wovon ihr Mann sprach.
„Man könnte ja glatt meinen du hättest vor mich zu verführen!“, meinte er plötzlich in gespielter Empörung. „Wäre das denn so schlimm, mein Gemahl?“, äußerte die Königin immer noch in ihrer Rolle des schüchternen Mädchens. Nun konnte sich der König ein Lachen nicht mehr verkneifen, doch anstatt ihr einer Antwort zu geben meinte er wie beiläufig: „Komm, zieh dein Kleid aus und lass uns in den Badezuber steigen, meine Knochen sind kalt von dem langen Ritt und ich würde sie gerne aufwärmen, solange das Wasser noch warm.“ Mit einem Seitenblick auf sie fügte er noch schnell hinzu: „Außerdem siehst du ohne Kleid immer noch am besten aus.“
Ohne auf eine Reaktion von ihr zu warten, schlüpfte er aus seinen Kleidern und ließ sich genüsslich in den Zuber gleiten. Das Wasser hatte genau die richtige Temperatur, es war nicht mehr zu heiß, aber es war auch noch nicht soweit abgekühlt, dass es wieder zu kalt gewesen wäre.
Als er eine kurze Weile später immer noch alleine in dem Badezuber saß, machte er die Augen, die er in der Wonne über das lang ersehnte Bad genüsslich geschlossen hatte, wieder auf und drehte sich rum, um nach seiner Frau zu sehen. Was er sah, ließ ihn kurz in Gelächter ausbrechen. „Ich sehe schon, du magst heute lieber in deinem Kleid in den Badezuber steigen?“
Die Königin sah ihren Mann verärgert an. Anstatt sich über sie lustig zu machen, sollte er ihr lieber aus diesem vermaledeitem Ding helfen! Magdalene hatte es mit der Schleife auf der Rückseite wohl etwas zu gut gemeint, anscheinend war sie der Meinung gewesen, dass die Schleife eh vom König geöffnet werden würde. Dieser winkte seine Frau nun mit einem schadenfrohen Grinsen an den Badezuber heran und öffnete mit ein paar Flinken Fingerbewegungen die störende Schleife. Nun dauerte es auch nicht mehr lange und die Königin saß neben ihrem Mann und genoss wie er die Wärme des Badewassers.
Eigentlich hatte die Königin von sich selbst erwartet, dass sie sich heute Abend gleich auf ihren Mann stürzen würde, doch wie er da mit geschlossenen Augen in dem Zuber saß, hatte sie eher das Gefühl, er würde gleich einschlafen, und nicht, dass er heute Abend noch zu erotischen Experimenten Lust hatte.
Ihr Mann öffnete wieder die Augen und zog die Augenbraue hoch, als er sah, wie verschüchtert seine Frau am anderen Ende des Badezubers saß und sich nicht traute zu ihm rüber zukommen. „Schatz, was ist denn los? Du tust grad so als würde ich beißen!“ Der König spielte den Beleidigten und wusste nur zu genau, dass er diese Rolle inzwischen schon ziemlich gut beherrschte.
Seine Frau ging auf sofort darauf ein und wagte kaum den Blick zu heben. „Du siehst einfach so fertig aus und ich komm mir hier gerade so fehl am Platz vor. Du solltest lieber in dein Bett gehen und wir sollten diesen Jahrestag wann anders feiern.“ Allen Mut, den sie finden konnte, zusammen nehmend, schaffte es die Königin ihrem Mann doch noch in die Augen zu sehen.
Was dieser dort sah, gefiel ihm aber überhaupt nicht. Die Augen seiner Frau waren von Tränen verschleiert und er sah, wie zwiegespalten sie war. Auf der einen Seite hatte sie sich so auf diesen Abend gefreut, schließlich hatte sie sich lange nicht mehr gesehen, aber auf der anderen Seite wollte sie auch nicht, dass er wegen ihr vielleicht wichtigen Schlaf versäumte.
Er rutschte in dem Badezuber soweit rüber, dass er nun genau neben ihr saß und dann nahm er erneut ihr Kinn in die Hand, sodass sie gezwungen war ihm in die Augen zu sehen. „Ich habe doch vorhin gesagt, dass wir heute nicht ausfallen lassen, oder? Erstens ist es unser Jahrestag, den haben wir bis jetzt immer gefeiert und zweitens hast du das heute noch alles so schön arrangiert und darum wäre es auch schade. Mach dir um mich keine Sorgen, wenn es mir zuviel werden sollte, gebe ich es dir schon zu verstehen.“ Er sah ihr tief in die Augen und nach einer kurzen Überlegungsphase nickte sie.
Als wolle er sich für ihre Entscheidung bedanken, wanderte sein Gesicht immer näher an ihres, bis sie ihre Münder erneut zu einem leidenschaftlichen Kuss fanden. Jetzt schien auch der Zeitpunkt zu sein, in dem die Königin langsam auftaute, denn der König konnte gar nicht so schnell reagieren wie sie ihn mit dem Rücken gegen die gegenüberliegende Wand des Badezubers gedrückt hatte. Sie schien nun alle Bedenken über Board geworfen zu haben, was dem König nur zugute kam, denn später waren jegliche Bedenke nur ein Hindernis.
Erst als die Lungen des Paares nach Sauerstoff schrieen trennten sich die beiden widerwillig voneinander. Die Königin nahm ihren Mann an den Schultern und drehte ihn so, dass er mit dem Rücken an ihrem Bauch saß und der König wollte sie gerade fragen, was sie denn vorhabe, als die Königin begann ihn leicht am Rücken zu massieren. Sofort entspannte er sich und genoss voll und ganz die Massage seiner Frau.
Diese ließ ihre Finger von dem muskulösen Rücken ihres Mannes zu dessen nicht weniger stattlichen Vorderseite wandern und wieder zurück. Sie genoss es die ebene Haut ihres Mannes mit den Fingern kneten zu können, doch ihr viel auf, dass die Haut noch weicher als sonst war, was wahrscheinlich an dem warmen Bad lag.
Als ihr das bewusst wurde, traf es sie wie einen Schlag. Sie hatte sich doch tatsächlich mit dem Bad ein Eigentor geschossen, denn das würde ja auch bedeuten, dass ihre Haut viel sanfter und auch vor allem viel empfindlicher als sonst war. Sie biss sich auf die Lippe, um nicht noch laut ein paar Flüche gegen sich auszusprechen und versuchte weiter die Muskeln ihres Mannes wieder geschmeidig zu machen.
Sie war gerade dabei seine Rippen zu massieren, als sie plötzlich von den Händen ihres Mannes gestoppt wurde. Sie sah ihn leicht verwirrt an, doch mit einem Kopfschütteln deutete er ihr, dass sie anscheinend eine Stelle erwischt hatte, an der sie ihn jetzt besser nicht berühren sollte. Einen kleinen Moment kam ihr der Gedanke, dass ihr Mann dort einfach nur kitzlig sein könnte, doch bevor sie noch einmal dazu kam ihn zu testen, hatte er sich herum gedreht und drückte sie nun mit dem Rücken gegen den Rand des Waschzubers.
Er vergrub seinen Mund in ihrer Halsbeuge und fing an genüsslich an ihrem Schlüsselbein zu knabbern und sie da zu küssen. Die Königin ließ einen spitzen Schrei los und versuchte ihn von sich weg zu schieben. „Er kann es einfach nicht lassen!“, schoss es ihr durch den Kopf. Natürlich hatte der König die Gelegenheit genutzt um seine Frau ein wenig zu kitzeln und nun hing sie wehrlos zwischen ihm und dem Waschzuberrand fest.
„Schatz, bitte! Nicht jetzt schon! Nicht jetzt schon da!“, flehte sie ihrem Mann zwischen unterdrücktem Gelächter an und zu ihrer Überraschung hörte er sogar auf und küsste sie nun lieber fordernd auf den Mund. Der König hatte ein schelmisches Grinsen aufgesetzt und meinte, nachdem er von seiner atemlosen Frau abgelassen hatte, Schulter zuckend: „Ich wollte mich nur für die Massage revanchieren. Aber wenn du nicht willst…“
Die Königin schob beleidigt die Unterlippe vor. Ihr Mann wusste nur zu genau, dass die Kitzligkeit, etwas, das sie am Anfang ihrer Beziehung kaum zu kennen schien, durch seine „Behandlungen“ immer weiter angewachsen war und inzwischen schon beinah unerträgliche Größen angenommen hatte. Sie verkniff sich aber jeden weiteren Kommentar in der Befürchtung, dass dieser sonst später nur gegen sie verwendet werden würde.
„Was hältst du davon, wenn wir gleich mal zu unserer ursprünglichen Absicht für den heutigen Abend übergehen? Wenn wir nämlich noch lange hier drinnen sitzen bleiben ist uns nur kalt und dann hätten wir auch gar nicht in den Badezuber gehen brauchen“, fragte der König beiläufig, als wolle er seine Frau fragen, ob sie ein Stück mit ihm spazieren gehen wollte. Die Königin nickte und machte sich schon mal gedanklich auf das gefasst, was sie so sehr liebte und auch gleich so sehr hasste.
Sie wollte gerade aus dem Zuber steigen, um sich abzutrocknen, als ihr Mann sie am Arm festhielt und ihr kund tat doch noch einen kleinen Moment sitzen zu bleiben. „Ich wollte doch noch eine Kleinigkeit zu sonst ändern“, erwähnte er mit beinah geheimnisvoller Stimme. Sofort war die Neugierde der Königin entfacht. Dass ihr Mann noch etwas geplant hatte, hatte sie doch schon längst wieder vergessen gehabt.
Vorsichtig wurde sie von ihm auf seinen Schoss gezogen und legte ihre Arme um seinen Hals, um nicht gleich wieder davon herunterzurutschen. „Und was wolltest du ändern? Jetzt spann mich nicht auf die Folter, das wirst du nachher eh noch tun“, neckte sie ihn und war gespannt, was es war, dass er so lange brauchte um es ihr zu sagen.
„Naja darum geht es ja. Was hältst du davon, wenn wir…“
„Die Streckbank auslassen? Wunderbare Idee, ich kann das Ding eh nicht leiden! Viel zu unbequem“, platzte es erleichtert aus der Königin und sie war schon wieder dabei aufzustehen, wenn sie auch bezweifelte, dass dies wirklich das war, was ihr Mann ihr sagen wollte. Der leichte Druck an ihrem Handgelenk, der ihr gebot, noch sitzen zu bleiben, bestärkte sie in dieser Meinung nur noch.
„Nein, meine Liebe, das meinte ich eigentlich nicht. Eigentlich wollte ich heute mal etwas Neues ausprobieren. Wie du vorhin schon festgestellt hast bin ich heute etwas erschöpft und wenn ich ehrlich sein soll hab ich heute keine Lust noch groß aktiv zu werden.“ Er machte eine Kunstpause, die seine Frau jedoch wieder vollkommen miss zu verstehen verstand.
„Ich hab doch gesagt, wenn du keine Lust hast verschieben wir es. Schlaf dich lieber aus und wir…“ Ein Kuss auf die Lippen hatte die Königin zum Schweigen gebracht und sie sah ihren Mann verwirrt an. So langsam gingen ihr die Ideen aus, was er meinen könnte. Also die Streckbank wollte er nicht von der Liste streichen und ausfallen lassen wollte er ihren Abend auch nicht. Sie entschloss sich einfach, sich nun überraschen zu lassen.
„Verdammt jetzt lass einen doch mal ausreden!“, schimpfte der König los, nachdem er seine Lippen wieder von den wunderbar schmeckenden Lippen seiner Frau getrennt hatte. „Also, wie ich schon sagte, habe ich heute keine Lust groß aktiv zu werden und deshalb dachte ich mir, es wäre vielleicht mal eine Abwechslung, wenn du einfach diejenige bist, die aktiv wird.“
Die Königin riss die Augen auf. Das hatte er nicht wirklich gesagt, oder etwa doch? Das hieße ja, dass nicht er sie, sondern sie ihn kitzeln würde. „Hast du dir das auch wirklich gut überlegt? Ich mein entspannend und erholsam wird das im Normalfall nicht gerade“, fragte sie lieber noch einmal nach, hoffte aber inständig, sich nicht verhört zu haben.
Ihr Mann nickte und meinte dann gespielt unterwürfig: „Ich liege heute Nacht vollkommen in eurer Gewalt, Herrin.“ Er lächelte sie an. „Außerdem vertraue ich auf euer Urteil zu erkennen, wann ihr gerade dabei seid mich umzubringen und dann vielleicht sogar damit aufhört.“
Sie sah ihn an und konnte erkennen, dass er all sein Vertrauen, dass er zu ihr hatte nun aufbrachte und sie nahm sich vor ihn nicht zu enttäuschen.
„Das heißt ja, ich kann mein neues Kleid doch noch ein wenig anlassen“, meinte sie plötzlich freudestrahlend und ihr Mann konnte sich ein kurzes Lachen nicht verkneifen. „Ja das kannst du. Auch wenn du, wie schon gesagt, ohne Stoff immer noch am besten aussiehst.“
Plötzlich hatte ihr Gesichtsausdruck zu ernst gewechselt und sie meinte trocken, während sie von seinem Schoss aufstand: „Das würde ich mir lieber für später aufheben.“
„Was? Die Komplimente?“, fragte er verdutzt, da er sich sicher war, dass auch diese ihm später nicht helfen würden. Dass seine Frau den Kopf schüttelte, zeigte ihm, dass er doch nicht falsch in der Annahme lag, dass sie ihn keineswegs schonen würde.
Mit einem Grinsen auf dem Gesicht, das dem König das Blut in den Adern gefrieren ließ, meinte die Königin beinah schon verspielt:
„Nein, das Lachen.“

Celebfan
08-01-2007, 07:14 PM
Toller 3. Teil! Es läuft zwar auf eine F/M "Szene" hinaus(ist nicht mein Ding) aber trotzdem machte es unheimlich Spass die Geschichte zu lesen. Also wie heisst hier im Forum so oft: Keep up the good work. :bowing: