Mit dem Start der Bundesliga-Saison muss ich immer an damals denken. Es war während meiner Studienzeit, in der man bekanntlich eine Menge verrückter Ideen hat und jede Menge Leute kennenlernt, mit denen man einiges davon in die Tat umsetzen kann. Unser Bundesliga-Spiel war aber sehr speziell. Wie genau es dazu kam, werde ich vielleicht an anderer Stelle erläutern, und stattdessen mal direkt in die Details einsteigen.

Vorab: Einer meiner Kommilitonen war reich. Richtig reich. Durch ein sattes Erbe, das er mit etwas Glück an der Börse sogar noch vermehren konnte, besaß er bereits in jungen Jahren ein Haus, das man auch als Anwesen bezeichnen könnte, mit unzähligen Räumen, riesigem Garten und gleich zwei Pools, einen im Garten und einen im Keller. Dieser Kommilitone, nennen wir ihn der Einfachheit halber Eric, ermöglichte uns die Rahmenbedingungen die wir brauchten für die heißeste Saison aller Zeiten.

Die Regeln waren einfach: Es gab 18 Teams, bestehend aus Männlein und Weiblein, vorzugsweise Pärchen, aber es waren für die Single-Jungs auch andere Konstellationen erlaubt, beispielsweise Schwester, Cousine, beste Freundin. Die meisten von uns brachten jedoch die eigene Partnerin mit, allein schon, um Eifersüchteleien vorzubeugen.

Jedes der 18 Teams war einer der Bundesliga-Mannschaften zugeordnet. Wer wollte, konnte vor Saisonbeginn seinen Lieblingsverein wählen, wobei allerdings jede Mannschaft nur einmal vergeben wurde. Blieben Mannschaften übrig, wurde unter den verbleibenden Paaren ausgelost, wer welchen Club bekam.

Ab dem ersten Spieltag waren die Sonntage der Bundesliga-Wochenenden geblockt für unser Ritual: Jeden Sonntag trafen wir uns bei Eric, um die Wettschulden zu begleichen. Der Wetteinsatz waren die Mädels, die sich plötzlich sehr für die Bundesliga-Ergebnisse zu interessieren begannen, denn diese hatten direkte Auswirkungen auf ihre sonntäglichen Erlebnisse.

Wurde eine Partie gewonnen, wurde die Frau, die zur Siegermannschaft gehörte, belohnt – und diejenige, deren Team verloren hatte, bestraft. Dafür wurden die Ladies abwechselnd gefesselt, im Laufe einer Saison testeten wir etliche Positionen durch – Streckbank, Spread Eagle im Liegen oder im Stehen, den klassischen Pranger, ausgestreckt am Baumstamm, Füße in der Luft, Hogtied usw.

Die Siegerin durfte die Verliererin durchkitzeln, die Verliererin musste der Siegerin Orgasmen verschaffen. Neben Finger- und Zungenspitzen kamen dabei etliche Hilfsmittel zum Einsatz wie Federn, elektrische Zahnbürsten, Haarbürsten, Vibratoren und mehr.
Pro Tor der Siegermannschaft gab es 10 Minuten Kitzelstrafe beziehungsweise einen Orgasmus, für jeden Gegentreffer, den das Verliererteam erzielen konnte, wurden 5 Minuten von der Kitzelfolter abgezogen beziehungsweise ein Orgasmus kurz vor Erreichen des Höhepunkts verwehrt. Endete ein Spiel also beispielsweise mit 3:1, erwarteten die Verliererin 25 Minuten Kitzelhölle, während die Siegerin sich auf 2 volle und einen Beinahe-Orgasmus freuen durfte. Angst machte sich unter den Ladies verständlicherweise immer dann breit, wenn ein besonders starkes auf ein besonders schwaches Team traf – bei einem Ergebnis von 6:0 können selbst die Orgasmen zur Folter werden.

In der Hinrunde bearbeiteten sich nur die Frauen gegenseitig, während die Männer zusehen mussten. In der Rückrunde wurde die Verliererin von beiden Siegern attackiert, die Siegerin von beiden Verlierern verwöhnt, während der jeweilige Partner weiterhin zum Zuschauen verdammt war. Zusätzlich wurden den Mädels in der Rückrunde die Augen verbunden.

Eine Besonderheit bildeten die Bundesligapartien, die unentschieden ausgingen. In diesem Fall wurden beide Damen vom gegnerischen Team sowohl verwöhnt als auch gequält, es gab pro Tor der eigenen Mannschaft einen Orgasmus plus 5 Minuten Kitzelfolter, ohne Abzüge. Endete ein Spiel torlos, gab es stattdessen eine Sonderstrafe: In diesem Fall wurden beide Mädels in voller Montur im Pool versenkt, je nach Jahreszeit im Garten oder im Keller.

Weitere Specials gab es jeweils zum Ende der Hin- und der Rückrunde.
Am Ende der Hinrunde durften sich die beiden Abstiegskandidatinnen an der Herbstmeisterin austoben. Die Dauer der Kitzelfolter entsprach in Minuten der Punktdifferenz zwischen dem Tabellenführer und dem Tabellenletzten. Anschließend landete auch die Herbstmeisterin vollbekleidet im Pool.
Zum Saisonende bekamen die Mädels, deren Mannschaften die Europa League erreicht hatten, eine Bierdusche, die CL-Damen eine Sektdusche und die Meisterin bekam – beides. Die Übrigen bekamen eine Abkühlung mit dem Gartenschlauch, selbstverständlich waren die Mädels auch bei diesem Zeremoniell bekleidet, zur Feier des Tages in Blue Jeans und dem jeweiligen Vereinstrikot. Die Duschen - ob mit Sekt, Bier oder Wasser - nahm allesamt Eric vor, es war sein spezielles Highlight und gewissermaßen der Dank dafür, dass wir all das bei ihm veranstalten durften. Er hatte ein ausgeprägtes Faible dafür, die Ladies in voller Montur vor sich stehen zu haben, am liebsten gefesselt, und sie schön langsam zu durchnässen, eine nach der anderen. Eric liebte es, ihnen das kühle Nass erst einmal vom Nacken aus den Rücken herunterlaufen zu lassen bis zum prallen Hintern, anschließend ihre Brüste zu taufen und ihnen zum Finale den Rest über den Kopf zu schütten. Die Mädels kreischten und fluchten jedes Mal, es war ein fantastisches Schauspiel, 18 hübsche junge Frauen im Garten aufgereiht zu sehen, wie sie ihren persönlichen Saisonabschluss über sich ergehen lassen mussten.

Bitter wurde es für die beiden auf den Abstiegsrängen. Sie mussten sich von ihrer Haarpracht trennen. Lange Haare wurden zum Zopf gebunden und auf Schulterlänge abgeschnitten; falls die Haare zuvor schon kürzer als schulterlang waren, kam der Rasierer zum Einsatz. Diese finale Strafe wurde entweder von Eric, vom eigenen Partner oder vom Partner der anderen Absteigerin ausgeführt, darüber entschied das Los. Es war zugleich die einzige Aktion des Jahres, die ggf. der Partner selbst an seiner Freundin durchführen "durfte", der ansonsten nur dabei zusehen konnte, wie seine Freundin leiden oder genießen durfte.

Insgesamt drei Jahre gehörte ich zu dieser Runde, die in ihrer Besetzung immer wieder leicht variierte, aber auch einige Dauerfans hatte. Die Sonntage waren geprägt von Kreischen und Kichern, Stöhnen und Lachen, Schimpfen und Betteln – und es war verdammt heiß dabei zuzusehen, wie meine Freundin von den anderen bearbeitet und immer wieder an neue Grenzen gebracht wurde, während ich zwar dabei war, ihr aber nicht helfen durfte.
Abends, wenn wir dann allein zuhause waren, habe ich sie aber immer ausgiebig für ihre durchlittenen Qualen entschädigt…

Die Zeit gehört zu meinen heißesten Erinnerungen, an die ich immer wieder gerne zurückdenke… Falls euch weitere Details interessieren, kann ich gerne mal die eine oder andere Session etwas detaillierter aufschreiben.