Unbekanntes Land
Laura öffnete die Augen nur kürz, sie war zwar wach doch das Bett war zu warm, zu kuschelig um schnell wach zu werden. Sie legte sich erst auf die Seite dann auf den Bauch und genoss die kitzlige Weichheit des Pelzes auf dem sie lag. Die Härchen des Pelzes schienen ein Eigenleben zu haben. Sanft bewegten sie sich auf ihrer empfindlichen Haut.
Vögel zwitscherten in der noch kühlen Morgenluft, erste Sonnenstrahlen vollführten akrobatischen Übungen oder war es der tägliche Wettstreit gegen die morgendliche Kühle.

Laura griff nach ihrer Decke, doch sie konnte sie nicht fassen. Sie kuschelte sich einfach tiefer in die Decke auf der sie lag.
Zwitschernde Vögel, ein kühler Windhauch und Sonnenstrahlen. Langsam wurde Laura wach. Ihr Schlafzimmer war nach Norden ausgerichtet, da gab es keine Sonnenstrahlen. Ein Windhauch, sie hatte das Fenster am Vorabend geschlossen, weil ein Unwetter angekündigt war. Hier stimmte etwas nicht sie schmiegte sich in die weiche Pelzdecke, genoss die wohlige Zärtlichkeit. Noch hatte sie die Augen geschlossen.

„Ich habe keine Pelzdecke.“ Jetzt war Laura alarmiert. Schlagartig öffnete sie die Augen. Was sie sah, verschlug ihr die Sprache, sie blickte auf eine Wand aus hohem Graß in dem sie lag. Sie setzte sich auf, jetzt konnte sie knapp über die Spitzen der Gräser blicken, doch sie sah zu wenig, um sich wirklich ein Bild zu machen.

Vorsichtig stand sie auf und blickte sich um, was sie sah, es war ein schönes fast friedliches Bild. Sie stand mitten auf einer Lichtung im Wald, hohe Gras mit weichen buschigen Spitzen umgab den Platz an dem sie sich befand, doch es war an keiner Stelle niedergetreten. War sie vom Himmel gefallen?

Die Bäume am Rande der Lichtung, Mischwald in sommerlichem grün. Am Rand der Lichtung, ein Reh, es schaute Laura. Laura und das Reh schauten sich an, beider: Beider Blick sagte: `Ich träume gerade´. Das Reh graste weiter. Laura schaute zum Himmel, er war blau, morgentliches Blau. Die Sonne stand flach, aber es gab eine Sonne und sie sah normal und zufrieden aus. Aus der Entfernung hörte sie das Plätschern eines Baches.

Eigentlich war sie ein einem wunderschönen Ort.

Erst jetzt bemerkte sie, dass sie splitternackt war. Nun das war für einen Menschen ja nichts Ungewöhnliches, doch in dieser Situation, hatte es einen eher einen beängstigen Charakter. Sie blickte sich um, es wunderte sie nicht das von ihrer Kleidung nichts zu sehen war.

Sie blickte auf den Boden, da war keine Pelzdecke, das war nur das Gras auf dem sie geschlafen hatte.

`Wo bin ich? Wie komme ich hierher? Lebe ich noch? Träume ich?´

Laura versuchte sich an den gestrigen Tag, das Datum, den Abend zu erinnern und es gelang ihr. Gestern war Dienstag gewesen, es war der dritte Dezember gewesen, es war kalt gewesen, abends hatte sie eine Freundin getroffen, sie hatte eine Jeans und einen warmen schal getragen. Sie hatte nichts Alkoholisches zu sich genommen. Es war ein ganz normaler Tag gewesen.

Laura spürte leichten Druck auf ihrer Blase. Es war das erste Mal, das sie über dies Gefühl erleichtert war. Tote spüren keinen Druck auf der Blase, das bedeutete sie lebte. Laura war erleichtert, die einzige Erklärung war, dass sie einfach träumte.

„Ich werde jetzt einfach zu Ende schlafen und dann in meinem Bett aufwachen. Genau das mache ich jetzt.“

Laura überlegte kurz, der Druck auf ihrer Blase hatte zugenommen, wenn Sie zu Ende schlafen wollte, musste sie dem ein Ende setzen. Stellte sich auf die Zehenspitzen und schaute sich um, da war niemand nur das Reh … oh und es hatte zwei Kitze dabei. Hier war niemand der sie beobachten würde. Vorsichtig ging sie zum nahen Rand ihres Schlafplatzes. Sie teilte die Gräser, wollte sie nicht zertreten. Wie weich die spitzen der Gräßer waren, sie hockte sich hin, eine kleine Erleichterung im Traum. Laura schmunzelte, noch nie hatte sie im Traum Pipi gemacht. Wenn sie wach würde, sie würde das einfach in ihrem Schlafzimmer aufwischen.

Plötzlich die Gräser legten sich an Ihren Rücken kitzelten zart, erschrocken blickte sie sich um.

`Ach da war nichts, nur ein Windhauch.´
Laura stand auf und war nach ein paar schritten wieder an ihrem Schlafplatz angelangt, sie schaute noch einmal zu dem Reh und den Kitzen, zum Himmel, zur Sonne, lauschte auf das zwitschern der Vögel. Es war zwar ein ungewöhnlicher Traum aber ein schöner Traum.

Laura setzte sich, legte sich auf das Gras an der Stelle wo sie aufgewacht war. Sie schloss die Augen …

`Zu Ende, träumen … dann ist der Traum vorbei, eigentlich schade …“

Doch dann, da war sie wieder diese Pelzdecke mit den kitzelnden Härchen und sie war nackt. Abrupt setzte Laura sich auf, sie schaute auf den Boden, da war Gras, mehr nicht. Sie stellte sich auf, schaute sich um … da war nur das Reh mit den Kitzen … und ein weiteres Reh hatte sich dazu gesellt. Die Rehe schauten sie an … AUGENBLICK … dann senken sie den Kopf um in aller Ruhe weiter zu äsen. Laura schaute zum Boden nichts als Gras, sie berührte ihn mit der Hand … Gras. Sie hörte das Plätschern des Baches.

Sie setzte sich auf den Boden, sie war müde. Sie schaute die Gräser an um sich herum, schaute in den blauen Himmel, die Sonne hatte Kraft, die morgendliche Kühle war einer süßen Wärme gewichen.

Lauch sprach, Selbstgespräche, etwas völlig normales in besonderen Situationen.

„Hier ist es nicht bedrohlich, hier ist es schön, niemand tut mir weh, ich friere nicht, es ist nur ein Traum, aber es ist ein schöner Traum, die Rehe werden mich beschützen.“

Wieder legte sie sich hin, die weichen entzückenden Härchen des Pelzes waren keine Bedrohung mehr, sie gehörten hierhin, hier in Ihren Traum. Lauche schmiegte sich in die zart kitzelnde Weichheit. Sie liebte diese kitzelnde Berührung. Sie würde die Augen geschlossen halten, egal was passierte, dieser Wald, diese Lichtung, diese Gräser waren ihr wohl gesonnen.

Als die Spitze des ersten Grashalm Ihren Rücken berührte, sie zucke kurz zusammen, doch behielt die Augen geschlossen, sie wollte den Traum nicht zerstören. Die Gräser um Ihren Schlafplatz neigten sich zu Ihr, kitzelten Ihren Rücken, Ihren Po, die Rückseiten Ihrer Schenkel, Ihre Kniekehlen. Die quirligen Härchen der Pelzdecke waren das sinnliche Gegenlager, Laura war gefangen in kitzliger Zärtlichkeit der Natur, bevor sie einschlief, sie stöhnte leise vor Lust.
Eine neue Wirklichkeit
Es war Mittag, als Laura erwachte. Sie hielt die Augen noch geschlossen, zu Präsent war das Erlebnis am frühen Morgen. Die Gräser kitzelten nicht mehr. Vorsichtig tastete, Laura nach dem Boden direkt neben Ihrer Wange, da war es wieder das weiche Fell, doch die Härchen bewegten sich nicht, sie waren nur weich.

Wieder hörte Sie das Plätschern des Baches, spürte die Sonnenstrahlen auf Ihrer Haut. Laura öffnete die Augen. Kein Zweifel sie musste immer noch Träumen oder sie fand sich in einer neuen Wirklichkeit. Die Gräser die sie am morgen noch so süß gekitzelt hatten, waren wiederaufgerichtet und wiegten im Wind.

Seltsam, es schien als wären sie in den paaren Stunden glatt eine Handbreit gewachsen und die spitzen waren noch buschiger.

Vorsichtig stand Laura auf, sie war immer noch nackt und wollte so nicht unbedingt einer Wandergruppe begegnen. Sie drehte sich und schaute an die Ränder der Lichtung, die Rehe waren verschwunden. Dennoch schien Leben im Wald zu sein, das morgendliche zwitschern der war verstimmt, andere Vogelstimmen untermalten den Mittag des Tags. Da war ein leises Summen zu hören, Bienen, Hummeln, ein Grashüpfer zirpte.

Laura schaute in den blauen Himmel, nicht ein einziger Kondensstreifen eines Flugzeugs war zu sehen. Sie fühlte sich allein, einen Moment stiegen Tränen in ihr hoch.
Doch da war noch etwas anderes.
Kein Zweifel, hier an diesem Ort schien alles zu Leben. Nicht nur die Tiere, Vögel und Insekten, sondern auch die Gräser um sie herum, der Boden auf dem sie gelegen hatte. Und sie lebte.

Laura, straffte sich, der Anflug von Angst verflog so schnell wie er gekommen war. Sie versuchte sich Ihrer Lage bewusst zu werden.

Egal, wo sie sich auch befand, im Grunde hatte sie es gar nicht so schlecht getroffen. Der Dezember aus dem sie kam war zu einem Sommer geworden, sie konnte hier schlafen und war weich gebettet, wurde sogar zärtlich in den schlaf gekitzelt, die Tiere um sie herum, schienen ohne Angst, niemand bedrohte sie … und es gab Wasser.
Sie schaute an sich herunter und schmunzelte über ihre Nacktheit. Auch das hatte echte Vorteile, sie musste sich nicht anziehen, keine Wäsche waschen oder Zeit mit bügeln verschwenden.
Sie beschloss diese Welt, den Wald zu erkunden, sie war zwar allein, doch auch das hätte schlimmer kommen können.

Was Laura nicht wusste, fünf Augenpaare waren auf sie gerichtet und sahen jede ihrer Bewegungen.

Die Wiese
Laura überlegte kurz in welche Richtung sie gehen sollte, das Plätschern des Baches, machte Ihr die Entscheidung leicht. Vorsichtig trat sie an den Rand des Schlafplatzes und verschwand bis zur Hüfte im hohen Gras.

Bei jeden Schritt kitzelten die buschigen Enden der Gräser Ihren Schoß, Ihre Leisten und Ihren Po. Lara kicherte. Sie liebte es gekitzelt zu werden und die Gräser schienen es zu lieben sie zu kitzeln. Laura blieb stehen, der Kitzel war zu süß.

Doch das Kitzeln der Gräser hörte nicht auf, im Gegenteil, einige der Halme bogen sich und kitzelten mit den Buschigen Spitzen die Innen- und Rückseiten ihrer Schenkel, sogar die Oberseiten ihrer Füße. Andrea wuchsen geradezu über sich hinaus, streckten sich erreichten Rücken, Bauch sogar die Unterseiten ihrer Brüste. Laura wand sich in ihrer Kitzligkeit, wieder stieg Lust in Ihr auf.

„Ich muss hier weg …, ich muss hier weg.“
Lachend und zuckend, immer wieder von leichtem Aufstöhnen unterbrochen erreichte sie nach einer knappen Minute den Rand der Wiese.

Laura setzte sich immer noch kichernd auf das Moos am Waldrand. Es dauerte mehrere Minuten bis sie sich beruhigt hatte.

Was war hier gerade passiert. Laura schaute aus sicherer Entfernung auf den Rand der Wiese, unschuldig wiegte sich das Kitzelgras im leichten Wind.
Kitzeln, gekitzelt zu werden war für Laura pure Erotik. Schon in Ihrer Kindheit erregte sie der Gedanke daran gekitzelt zu werden, obwohl sie zu damaliger Zeit noch nicht einmal die geringste Ahnung von Liebe, Erotik oder gar Sex hat. Als sie älter wurde, erwachsen wurde, da wurde ihr klar sie hatte eine erotische Vorliebe, eine Art Fetisch. Seit Jahren suchte sie schon, den Partner, den einen der es verstand die Lust aus ihr herauszukitzeln und das im wörtlichen Sinne.
Und jetzt war sie hier, an diesem seltsam schönen Ort, war durch eine wiese geschritten, deren Gräser ein wirkliches Eigenleben hatten und genau das taten, was sie sich innerlich wünschte, eben gekitzelt zu werden.

Diese Wiese lebte. Versonnen schaute sie auf die Gräser, dachte daran wie schlimm süß diese unschuldigen Pflänzchen über sie hergefallen waren. Hatten sie ihr etwas angetan? Waren sie lieblos gewesen, nein, viel eher im Gegenteil. Hatten die Gräser sie bedroht oder festgehalten, Nein.

Laura stand auf, langsam ging sie zum Rand der Wiese., immer noch mit ein wenig Abstand. Eine Armlänge entfernt, blieb sie stehen und hockte sich hin. Die Gräser ihr direkt gegenüber, quasi auf Augenhöhe, wiegten die buschigen Enden. Sie wiegten sich nicht im Wind.

„Na ihr?“

Vorsichtig, bewegte Laura Ihre and zu den Spitzen der Grashalme, vorsichtig neigte sich die buschigen spitzen zu Ihrer Hand.

Die Wiese und Laura berührten einander, doch das war nicht zufällig, eher als wenn Lebewesen einander vorsichtig berühren, unsicher sind, sich noch nicht kennen, nicht wissen oder der andere zubeißt, zuschlägt, abreißt, verbrennt, herausreist.

Laura streichelte die buschigen Spitzen mit der Hand, als wären sie ein scheues Tier. Die Gräser, streichelten Lauras Hand. Diesmal war es kein kitzeln.

Plötzlich wurde Laura, bewusst was sie das gerade machte. Lara schütte den Kopf vor Erstaunen und lacht leise.

„Ich bin total verrückt, unterhalte mich mit einer Wiese, streichle sie wie eine scheue Katze … und das Beste dazu, ich bin splitternackt.“

Die Grashalme zitterten leicht, als würden sie mitlachen.

Sie erinnerte sich an Kitzeln der Halme, es war so schön gewesen. Zartes kitzeln, fast überall. Und was hatte sie gemacht, sie war eiligst geflohen, dabei eigentlich hatte sie es mehr als gemocht.

Ja und jetzt, da hockte sie vor diesen Gräsern, traute sich nicht zu fragen, ob sie noch einmal kitzeln würden, weil es gut war, weil es so schon war, weil es ihr Lust machte.

Die Gräser schienen ihre Gedanken zu lesen. Sie streichelten ihre Hand nicht mehr, sondern kitzelten sie.

Laura, lächelte streichelte das Gras zurück, ja sie wollte so gern noch einmal in die Wiese gehen, hoffte die Gräser würde alle Lust aus ihr herauskitzeln, war das nicht unmoralisch?

Als Kind hatte sie Gräser gesammelt … die Weichen im Sommer um sich damit zu kitzeln, was leider immer misslang, damals hatte sie die Halme abgepflückt, sie waren ein Gegenstand nicht ein Lebewesen wie jetzt. Sie hatte Sextoys benutzt und zwar dazu wozu man sie verwenden sollte, sie machten zwar Lust, aber Leben war da nicht drin. Sie hatte mit guten Männern geschlafen aber machen manche konnten es mit keinem einzigem dieser Grashalme aufnehmen. Gut gebaut und doch so dumm. Ja und jetzt hier, eine Kitzelwiese, der es durchaus Spaß zu machen schien sie zu kitzeln.

Durfte sie das?

Zwei der Grashalme wussten eine Antwort, sie wuchsen binnen Sekunden um eine Armlänge und begannen Ihre Achseln zu kitzeln, als Laura zurückzucke kitzelten sie die Spitzen Ihrer Brüste.

„Ihr Schlingel“

Kaum hatte Sie die Worte ausgesprochen, Kitzelte eines der Gräser Ihre Lippen, das andere Ihren Schoß. Die Gräßer waren si buschig, immer gleichzeitig streicheln und kitzelnd, immer genau passen zur Haut auf die sie trafen.

So schnell sie gekommen waren, so schnell zogen sich die Grashalme zurück, streichelten ihre immer noch ausgestreckte Hand.
„Könntest ihr, … könntest Du, mich noch einmal kitzeln, mich durchkitzeln, mich ganz schlimm kitzeln, mich ganz lieb kitzeln, mich lustvoll kitzeln.“
Die Antwort der Gräser lies nicht auf sich warten, es öffnete sich ein Gang in die Wiese, es war kein dunkler Tunnel, es war eine Einladung.

Laura wagte einen Schritt, Laura wagte zwei schritte unter ihren Füssen war der Pelz, den sie so gut kannte.

„Bitte sei lieb“,
sie sprach mit der Wiese, dem Gras, den Grashalmen.

Ich kann nicht Stehen, wenn ich gekitzelt werde … sie hocke sich, … und dann passierte es. Die Gräser hoben sie an. Sie schwebte … von allen Seiten, überall, an jeder Stelle wurde sie gekitzelt, süß, zart, neckisch, liebevoll, erotisch.

Lara wurde von einer ganzen Wiese geliebt, sie spürte Lust. Doch das war nicht das einzige und schon gar nicht das Wichtigste, das wichtigste war, die Gräser liebten sie … ja und sie machten ihr Lust, schöne Lust, die nicht weh tut.

Laura weinte, kein Schmerz, keine Trauer, sondern Lust und Herzberührung.

Stunden kitzelten die Gräser sie, hoben sie an, liesen sie schweben, spreizten ihre Beine, kitzelten den Damm, Anus, ihren kitzligen Kitzler. Umfingen sie mit Zärtlichkeit.

Doch da war noch etwas anderes „liebevoll, Hingabe, trauen“

Das war es was sie im innersten berührte.

Es wurde Abend, es wurde Nacht. Die Gräßer trugen sie an den Rand der Lichtung, legten sie ins Moos, Lara schlief ein, noch nie war sie so süß gekitzelt worden. Die Gräser bedeckten sie, „Laura darf nicht frieren“ das Moss wurde zu weichem Pelz sie aufzunehmen zum empfangen zu halten „Laura darf nicht verloren sein“

Da war viel Lust gewesen, kein Höhepunkt, einfach eine Flut. Laura lächelte im Schlaf, sie sprach im Schlaf. „Danke, danke … danke!“

Im Morgengrauen, zwei Rehe tauchten auf mit ihren Kitzen, der kleine Bach hatte sich entschieden zu Laura zu kommen, gute Menschen kann man in jeder Welt gebrauchen.

Natur
Laura hatte Durst, mindestens einen Tag hatte sie keinen Schluck getrunken, es war sehr freundlich vom kleinen Bach gewesen ihr entgegen zu kommen.

Im Dämmerlicht des frühen Morgens ging sie vorsichtig zum Bach, das Wasser war klar, kühl und floss durch ein steiniges Kiesbett. Nur einen Moment überlegte sie ob es vielleicht nicht sauber wäre, nur einen Moment und trank sie aus der hohlen Hand.

Die Kitze der Rehe gesellten sich zu ihr, Laura bemerkte sie zuerst nicht.
Dann bemerkte sie die kleinen Rehkinder, eines rechts von ihr, eines links. Sie tranken aus dem gleichen Bach wie sie, Ein drittes Kitz gesellte sich hinzu.

Laura trank, sie wollte die Kitze nicht erschrecken.

Ganz vorsichtig schaute Laura sich um, da standen zwei Rehe, die Mütter der Kleinen. Sie hatten Laura komplett im Blick. Sie schauten nicht nach ihr, sondern sie schauten ihr in die Augen.

Da war eine stille Drohung, Rehaugen sagten: „Wenn Du ihnen das geringste antust, meine Hufe werden Dich treffen.“

Gleichzeitig war der Blick der Rehe weich und tonlos sprechend: „Möchtest Du sie streicheln?“
Laura nickte ein „Ja“
Die Rehe ästen.

Vorsichtig richtete Laura sich auf, sie wollte die Kitze nicht erschrecken. Natürlich blieb das nicht unbemerkt, sechs Kinderrehaugen schaute sie an, erwartungsvoll, neugierig, schüchtern.

Laura tauchte Ihre Hand in den Bach, und hielt sie den Kitzen hin, leise begann sie zu sprechen, sie wollte die Kitze nicht erschrecken, sie sagte das was in ihrem Herzen war:

„Ich seit ja süß.“

Die Rehkitze schleckten das Wasser an Ihrer Hand, sie schnupperten an ihrem Körper, sie waren neugierig, offen wie kleine Kinder es eben sind, wenn man sie nicht verschreckt, allein der Geruch des Körpers sagt „Ich werde Dir kein Leid antun“

Laura traute sich streichelte die Kitze, die Kitze trauten sich spielten mit ihr „Flucht, Angriff und gerettet werden“ lautete das Spiel. Ja da waren kleine Hufe, die auf sie eintraten, doch nicht mit voller Wucht, da war sich entziehen dem streicheln und anschmiegen „Ich bin gerettet.“

Laura lachte über die Kitze.

Nach etwa einer viertel Stunde das Spiel war beendet, Laura streichelte die Kitze, die Mütter kamen hinzu, schnupperten an Laura. Laura tat es gleich, sie schnupperte an den Rehen.

Sie rieb ihre Wange an den Wangen der Mütter „Augenblick“

Reh und Frau schaut sich in die Augen, alle Augen sagten, das habe ich noch nicht erlebt.

Die Rehe und die Kitze verschwanden so leise wie sie gekommen waren, Laura hocke am Bach. Der Durst war gestillt. Sie war überwältig von dem was sie gerade erlebt hatte. Sie hatte nicht ein, sondern drei Rehkitze gestreichelt, das hatte sie noch nie erlebt. Sie hatte mit erwachsenen Rehen irgendeine Art von Zärtlichkeit Vertrauen ausgetauscht, ein Bach war zu ihr gekommen, weil sie trinken musste.

Laura ging zurück zu ihrem Schlafplatz an der Kitzelwiese.

Laura erschrak, da war eine Schale, mit Brot, und Früchten. Jemand beobachte sie, sie war nicht allein mit den Rehen, den Gräsern der Kitzelwiese. Sie war komplett nackt. Würde die Beobachter ihr etwas antuen?

Die Gräser gaben eine Antwort, sie leuchteten in einem warmen Orange.

Der erste Schock verschwand sehr schnell. Laura begriff sie wurde beschenkt, da war ein Bach der in der Nacht zu ihr kroch, da waren Gräser, die in ihrer kitzelnden Zärtlichkeit über sie herfielen, da waren Rehkitze die sich von ihr streicheln liesen und Rehmütter die ganz entspannt zuschauten wenn sie mit den Kindern spielte und da war etwas, das ihr Nahrung schenkte.
Nur einen Moment setzte sich Laura vor die Wiese, die Spitzen der Gräser leuchtenten im Sonnenaufgang, sie ging in die Wiese hinein. Streichelte die Gräser, umarmte sie als Büschel, küsste sie „Danke sagend für die lustvolle Nacht.

Die Wiese umarmte sie ebenso, war zärtlich.

Entdecken
Der Morgen war jung, es versprach ein wunderschöner Tag zu werden. Laura hatte etwas gegessen, sie hatte etwas getrunken, was sie umgab, war ihr liebevoll und manchmal lustvoll zugeneigt, wie die Wiese. Die Tiere hatten keine Angst vor ihr, im Gegenteil, sie waren neugierig. Ja und irgendjemand schien sie nicht nur zu beobachten, sondern geradezu zu versorgen. Es mussten Menschen sein, weil Brot zu backen, war etwas, dass Menschen tun und es zu verschenken ist eine Geste der Freundschaft unter Menschen. Warum sich die Menschen nicht zeigten, wusste sie nicht, vielleicht hatten sie Angst vor ihr, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht hatte.
Laura beschloss den Wald zu erkunden, langsam machte sie sich auf den Weg. Vorsichtig setzte sie einen Schritt vor den anderen.

Der Boden war weich fast federnd, mal Moss, mal Tannennadel, doch die stachen nicht es war eher ein Gefühl als würden sie ihre Füße massieren. Teile des Weges waren steinig, doch die steine waren nicht spitz und scharfkantig eher rund und flach, glatt und warm.

Laura begegnete Tieren die sie kannte: Hasen, Kaninchen, einer Igelfamilie, Eichhörnchen und einer Vielzahl von flinken Mäuschen, die sie mit ihren Kulleraugen anschauten. Auch hier die Tiere, sahen sie, flüchteten nicht, eher waren sie neugierig und ebenso war es Laura. Sie streichelte einige der Tiere, die scheuen Hasen. Keines der Tiere hatte Angst vor ihr. Eine kleine Waldmaus mit großen Ohren und Augen, war von Laura geradezu angetan. Sie folge Laura, flitze an Ihr vorbei um sich dann auf die kleinen Hinterbeinchen zu stellen und auf sie zu warten, dann wieder kam sie ihr entgegen hopste über Lauras Füße, viel ein wenig zurück um wieder aufzuholen, sie zu überholen und auf sie zu warten.

Laura lachte über dieses Schauspiel, sie begann mit den kleinen Wesen zu sprechen, zu spielen, mal verzögerte sie ihren Gang, mal blieb sie stehen, mal ging sie schneller. Laura setzte sich ins Moos. Sie war neugierig, was geschehen würde.

„Komm doch mal.“

Innerlich musste Laura lachen, sie sprach mit einer Maus. Das Mäuschen kam näher, schnupperte an Lauras, vorsichtig näherte es sich Lauras Hand, schnuppert daran. Lauras Herz bubberte, nicht vor Angst vielmehr die Situation lies ihr Herz schlagen. Langsam kletterte die kleine Maus in ihre Hand.

Ganz vorsichtig begann Laura das kleine Wesen zu streicheln, nur mit einer Fingerspitze. Erst wich das kleine Tierchen zurück, dann rollte es sich in Ihre Hand. Laura sprach leise mit der kleine Maus, frage die die Maus, wo sie wäre, wohin sie gehen müsste um die Menschen zu finden. Ein leichter Windhauch lies die Blätter über ihr rascheln.

Das Mäuschen hüpfte aus Ihrer Hand und verschwand im Laub, der Boden zitterte leicht. Laura lächelte, blickte auf und dann begann sie zu zittern vor Angst.

Nicht einmal fünf Meter entfernt von Ihr stand ein riesiges Wesen, ein Wildrind ein Wisent und dazu was die ganze Situation noch gefährlicher Machte, da war ein Kalb, allein das Kalb würde Laura bis zu Brust reichen, da war kein Zaun … nicht war zwischen Ihnen nur ein wenig Luft. Die Mutter würde sie zerquetschen. Allein der riesige Kopf der Wisent Kuh hatte mehr an Gewicht als Laura jemals auf die Waage bringen würde. Die Hörner waren imposant.

Laura hatte nicht den Hauch einer Chance wegzulaufen. Das Muttertier schnaufte, selbst auf die Entfernung spürte Laura den heißen Atem.

Und dann geschah etwas, was nur an diesem Ort geschehen konnte. Kinder sind neugierig und das ist auch so bei Wisentkindern. Es Langsam, dann etwas schneller kam das Kalb auf Laura zu, schnupperte an ihrer Schulter, schleckte mit der weichen Nasen Zunge über ihren Hals und stupste sie von der Seite ungestüm. Laura rollte ins Moss.

Das Kalb, hopste auf allen vier Hufen gleichzeitig ein ganzes Stück in die Luft und schaute Laura keck an, sofern man das von Wisent Kindern sagen kann. Es schaute Laura keck in die Augen, als wollte es sagen:

`Komm lass uns fangen spielen´

Laura schaute auf die Mutter, sie blickte gelassen. Was hatte sie zu verlieren, wenn es eine Möglichkeit gab mit einem Wisent zu spielen, dann war es hier und Spielverderber zu sein, war sicher nicht die beste Entscheidung.

Laura blicke auf die Mutter, sie war komplett entspannt und hatte sich auf den Waldboden gelegt:

Der kleine Bulle und Laura spielten fangen, von der Kraft her war Laura komplett unterlegen, doch sie war flink. Immer wieder wurde sie von diesen ungestümen 75 Kilo Kleinkind auf die Hörner genommen die noch gar nicht vorhanden war. Doch das war kein dumpfer oder harter Stoß, viel mehr ein kraftvolles und zugleich sanftes Anheben. Was jedoch auch bedeute das Laura ein paar Meter durch die Luft flog, auf Moss landete, in einem Dornengebüsch, am Stamm eines Baumes, oder auf steinigem Untergrund.

Doch da war etwas seltsames, egal wo sie scheinbar aufschlug, sie wurde aufgefangen, die dornigen Büsche verstecken ihre Dornen, die Steine ließen den Aufprall zu einem weichen Aufschlag werden, das Moss wurde tief, so das Laura fast darin versank. Immer würde sie wiederaufgerichtet, immer tiefer war sie im Wald. Die Mutter rief nach dem Kind, der kleine trabte davon, kam zurück, schaute sie an als wollte er sagen: `Schön ist es mit Dir´ rieb seine weiche Nase an ihrem Bauch und verschwand im Wald.

Laura hatte Tränen in den Augen. Sie war tief im Wald. Jetzt hatte sie keine Angst mehr, sie war neugierig. Sie ging tiefer in den Wald, sah Vögel, einen einsamen Wolf, alles waren liebevolle Begegnungen, sie ging tiefer in den Wald, es wurde Nachmittag, später Nachmittag. Laura verspürte weder Hunger noch Durst.

Dann endlich, das Blattwerk der Bäume lichtete sich, eine Lichtung mit hohem Gras. Laura ahnte was das bedeutete. Das war ihr Schlafplatz. Sie stand am Rand der Lichtung. Ein paar der Gräser erkannte sie, es waren die buschigen der Kitzelwiese, doch da waren noch andere, die enden glichen weichen oder spitzen Federn, und wieder andere sahen aus wie Fuchs oder Nerzschweife. Und dann waren da noch andere Gräser, sie waren Kräftig, sehr lang, wenig imponieren. Und manche hatte eine Art Kugel am ende die im Abendlicht zu vibrieren schienen.

Laura stand am Rand der Lichtung, sie zögerte.

„Soll ich hineingehen?“

Ohne auch nur eines der Gräser zu berühren, sie strich mit Ihrer Hand über die Spitzen der Gräser. Die Gräser folgten Ihrer Hand, begannen zu leuchten in den Regenbogenfarben.

Eine Verheißung.

Die Sonne ging unter. Laura betrat die Wiese, sie ahnte es würde eine lange Nacht. Unbehelligt, nur von zartem streicheln und kitzeln begleitet erreichte sie die Mitte der Lichtung. Unschlüssig stand sie da einen Moment, fragte sie sich, was sie nun tun sollte.

Diese andere Wiese nahm ihr die Entscheidung komplett ab.

Die festen Gräser umschlangen Ihre Fuß- und Handgelenke, sie war festgebunden, sie wurde angehoben, lag auf dem Rücken in der lauen Abendluft, irgendetwas spützte ihren Rücken ihren Po. Ihre Arme waren gespreizt. Ihre Schenkel waren gespreizt, ihre Pobacken konnten nichts mehr schützen. Ihr Anus lag frei in der Luft.

Federgräser kitzelten sie überall, manchmal sanft, manchmal schlimm. Manchmal weiche Federn, manchmal spitze Federn, manchmal Ihre Brustwarzen, manchmal ihre Lippen, ihren Hals, zwischen Ihren Zehen, die Innenseiten Ihrer Schamlippen, sie kreisten um ihre Clitoris oder neckten ihren Anus in kitzliger Süße … und dann immer kurz bevor der Höhepunkt sie zu erlösen vermochte, sanft wurde die Berührung der Federn schwächer.

Laura hing in der Luft, im wahrsten Sinne des Wortes, der Mond ging auf, er schien warm auf ihre Haut, am Rande der Lichtung sah sie Baumwipfel sich im Wind küssen [das habe ich wirklich mal gesehen, im Mondlicht, wunderschön, ich küsste auch].

Die Federn begannen erneut, konzentrierten sich diesmal insbesondere auf ihren Anus, veranstalteten ein kitzliges Feuerwerk der Lust. Als die Federn aufhörten, die Fuchs- und Nerzschweifgräser Bildeten eine Decke, keine Erfüllung nur so sehr „Ich will!.“

So freundlich diese Gräser gewesen waren, so schlimm waren sie. Sie konnten kitzeln, zwischen den Zehen, den ganzen Körper in Lust und kitzeln verwöhnen, das war die nächste Runde. Laura und das war ihr letzter klarer Gedanke: Ich werde durchgekitzelt die ganze Nacht vielleicht für immer, dieser Wald.

Im Morgengrauen, die Wiese hatte ein einsehen. Pelze und Federn, kitzelten ihren Anus und sie hörten nicht auf. Spröde aber in Öl getauchte Federn verwöhnten Ihre Clitoris, liesen nicht davon ab, die ganze Macht und Liebe der Wiese streichelte und kitzelte sie in aller Zärtlichkeit. Erlösung

Laura schmolz, und schmolz und schlief ein.

Die Wiese neigte sich, bedeckte sie, wärmte sie.

Andreas